Lausitzer Geschichte – DDR-Zeitschrift: Als die „Lausitzbotin“ dem Weg an die Öffentlichkeit fand

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Als die erste Ausage der >>Lausitzbotin<< im Demzember 1988 in der noch existierenden DDR erschien, hatten Herausgeber einigen Mut bewiesen. Denn das Heft erschien in einer rechtlichen Grauzone. Formal war es nur für den innerkirchlichen Bereich bestimmt, aber der Inhalt war hingegen vom allgemeinen Interesse: Besonders die Umweltverschmutzung und die damit einhergehenden gesundheitlichen Folgen wurden in der Lausitzbotin thematisiert.

>>Jugendopposition<<

„Im Herbst kann endlich die inhaltliche Arbeit der jungen Redakteure Thomas Pilz (23), Thomas Hönel (21) und Eckhart Junghans (23) beginnen. Die erste Ausgabe wird in Dezembernächten in Mittelherwigsdorf im Wohnzimmer von Thomas Pilz gedruckt.“

 

>>Robert-Havemann-Gesellschaft<<

„Nicht nur in Städten wie Berlin und Leipzig erscheinen ab Mitte der 1980er Jahre Zeitschriften im Samisdat. Im Januar 1989 verteilt die Zittauer Regionalgruppe des Grünen Netzwerks Arche etwa 200 Exemplare der Lausitzbotin.“

 

>>Thomas Hönel<<

„Schließlich schaffen sie es das 22-seitige Heft in den Dezembernächten 1988 zu drucken. 200 Exemplare konnten im Januar 1989 verteilt werden. Eine Aktion die einigen Ärger einbrachte.“

 

–W E R Β U Ν G–

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