Lausitzer Mohnanbau: „Wo wächst eigentlich der Mohn vom Mohnbrötchen?“

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Der Lausitzer Mohnanbau beruht eigentlich auf einer langen Tradition. Bedingt durch die Drogenproblematik, kam der Anbau dieser Kulturpflanze beinahe zum Erliegen. Nicht Zuletzt das Bewusstsein für Regionalität, verhilft dem Mohnanbau in der Lausitz zur neuen Blüte. Zahlreiche Bäckereien wünschen sich regionale Zutaten und so kommen immer mehr Mohnfelder in der Lausitz zustande.

>>UNESCO-Biosphärenreservat<<

„Wo wächst eigentlich der Mohn vom Mohnbrötchen? Immerhin werden in Deutschland pro Jahr 6.000 t Mohn, für Süßspeisen, Gebäcke und Brötchen verbraucht. … „Der Anbau ist allerdings nicht ohne Genehmigung erlaubt, zunächst mussten wir einen Antrag beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn stellen“, berichtet Eva Lehmann, Mitarbeiterin der Biosphärenreservatsverwaltung aus dem Fachbereich Landwirtschaft. Die hier verwendete Sorte verfügt allerdings nur über einen sehr geringen Morphin Gehalt und ist daher zugelassen. Verboten sind Schlafmohn-Sorten, aus denen das Rauschgift Opium gewonnen werden kann.“

 

>>InfoFARM.de<<

„Die Blaumohnsorte Przemko ist die gegenwärtig einzige zugelassene morphinarme Mohnsorte in Deutschland. War vor der Zulassung von Przemko ein Anbau von Schlafmohn aufgrund der Bestimmungen des Betäubungsmittelgesetzes mit hohen Auflagen verbunden und unwirtschaftlich, so ist jetzt der großflächige Mohnanbau wieder möglich.“

 

>>Radio Lausitz<<

„Die Anregungen zum Mohnanbau kamen von Bäckern aus der Umgebung. Viele möchten gern regionale Mohnbrötchen anbieten.“

 

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