Sagen um dem Findling Teufelsstein: „Schloss er mit dem Teufel einen Pakt und verkaufte ihm seine Seele“

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Der Findling Teufelsstein ist im Zuge einer Eiszeit in die Lausitz gekommen und gilt als der größte Findlinge in der Region. Er hat eine Masse von ca. 20m³. Aber diese nackten Zahlen und Fakten dürften wohl nur wenige Faszination auslösen. Viel größeres Interesse machen die Sagen und Mythen aus.

„Sage nach verlor der Teufel diesen Stein“

>>Landesamt für Umwelt<<

„Der Sage nach verlor der Teufel diesen Stein als er versuchte, das Riedebecker Gotteshaus zu zerstören. Und angeblich erscheint der Teufel demjenigen, der es schafft, den Stein mit angehaltenem Atem sieben Mal zu umrunden …“

„Und angeblich erscheint der Teufel“

Eine andere Sage wird es etwas anderes erzählt. Auch hier soll der Teufel eine zentrale Rolle einnehmen und erneut soll der Stein bewegt worden sein.

„Einer Sage nach, wollte ein Bauer diesen gigantischen Stein unbedingt von seinem Acker entfernen“

>>Amt Neuzelle<<

„Einer Sage nach, wollte ein Bauer diesen gigantischen Stein unbedingt von seinem Acker entfernen. Es half kein mühen und placken. Daraufhin schloss er mit dem Teufel einen Pakt und verkaufte ihm seine Seele. Dieser nahm daraufhin den Stein und warf ihn mit voller Wucht über den Klautzkesee, wo er bis heute liegen blieb.“

„Schloss er mit dem Teufel einen Pakt und verkaufte ihm seine Seele“

Tatsächlich soll der Stein aus Schweden stammen und hat damit in der Tat eine beträchtliche Strecke zurückgelegt. Grundsätzlich kommen solche Findlinge in der Lausitz recht häufig vor, auch wenn sie meist erheblich kleiner ausfallen.