„Um das Bild das man sich in deutschen Funkhäusern von der Wirklichkeit da draußen macht“

Screenshot youtube.com

„… die freie Journalistin Claudia Zimmermann in einer niederländischen Radiosendung erklärt, im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gebe es Anweisungen, positiv über die Regierung und Flüchtlinge zu berichten. … „Unausgesprochen haben sich fast alle Journalisten über Jahre einen Maulkorb auferlegt, so wie auch die Polizei und die Politik. Wir haben doch alle die Tatsachen verschwiegen, political correctness falsch verstanden.“ Sie habe nur ausgedrückt, „was alle wussten“, und habe es außerdem „eben so empfunden, dass man als Journalist in diesen Monaten, als die Flüchtlinge kamen und manche dann auch straffällig wurden, nicht allzu kritisch berichten sollte“. … “ Nach dieser Aussage verlor die Journalistin ihre Arbeitsstelle. Oder genauer gesagt: Sie bekam als „Freie“ Mitarbeiterin keine Aufträge mehr. Aber bei genauer Betrachtung, spiegeln ihre Aussagen nur die Realität wieder.

Arbeitslosigkeit: Wenn kritische Aussagen zu kritisch sind

>>Übermedien<<

„Das deutsche Fernsehen sendet so viele dokumentarische Inhalte wie nie zuvor – und entfernt sich dennoch zunehmend von einer Abbildung der Wirklichkeit, die dieser gerecht wird. … Dafür hätten die Vorgaben stark zugenommen. Es gehe nur noch „um das Bild, das man sich in deutschen Funkhäusern von der Wirklichkeit da draußen macht“, kritisierte Thomas Frickel, Vorsitzender und Geschäftsführer der AG DOK in seiner Einleitung.“

… um das Bild, das man sich in deutschen Funkhäusern von der Wirklichkeit da draußen macht“ Der Halbsatz bringt die Situation recht treffend auf den Punkt.

Wenn Wirklichkeit nicht gleich Wirklichkeit ist

>>Westdeutsche Allgemeine Zeitung<<

„Der WDR zieht Konsequenzen aus Fehlern in mehreren TV-Dokumentationen – und trennt sich von der Autorin der Beiträge. … Vor einigen Tagen war bekannt geworden, dass in drei TV-Dokumentationen der Reihe „Menschen hautnah“, die im Westdeutsche Rundfunk (WDR) liefen, Komparsen eingesetzt wurden. Der Sender ließ die Sendungen prüfen und fand Fehler bei Namens- und Altersangaben.“

… um das Bild, das man sich in deutschen Funkhäusern von der Wirklichkeit da draußen macht“ Und wenn das Bild der Senderleitung – oder auch scherzhaft Wellenleitung – immer weniger mit der Wirklichkeit überein stimmt, dann müssen Komparsen diese „Wirklichkeitslücke“ auffüllen. Fliegt die Manipulation auf, muss der Kopf der Autorin – im übertragenen Sinne – rollen. Am Grundproblem, wird aber nicht gerüttelt.

Bezahlte Komparsen müssen Wirklichkeitslücke auffüllen

>>Meedia<<

„Hinter den scheinbar großartigen Marktanteilen verbirgt sich auf den zweiten Blick aber ein handfestes Akzeptanzproblem. Denn vor allem alte und sehr alte Menschen lieben das Erste und das Zweite. In der für die Werbewirtschaft wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sieht die Rangliste umgekehrt aus. Bei weiten Teilen der Jungen und derjenigen, die mitten im Leben stehen, spielen die Öffentlich-Rechtlichen längst nicht mehr die erste Geige. Das ZDF kommt in dieser Altersgruppe nur auf Platz sechs (6,8 Prozent) – abgeschlagen hinter RTL, Pro Sieben, Sat 1, ARD und Vox. Die Strategie, ausschließlich auf Quote zu setzen, ist für das Öffentlich-Rechtliche im Wettbewerb wie das Rennen von Hase und Igel. Am Ende bricht der Hase zusammen und stirbt. Streamingdienste wie Amazon, Netflix & Co. haben sich von diesem sinnlosen Rennen längst verabschiedet. Vor Kurzem formulierte Christoph Schneider, Geschäftsführer von Amazon Video in Deutschland, im Interview mit dem Journalist einen bemerkenswerten Satz: “Wer hat denn am Ende wirklich ein Interesse an Zuschauerzahlen? Fachjournalisten vielleicht und die Werbeindustrie. Wir verkaufen keine Werbung.“

„Volkspädagogische Eifer der Redaktion“ oder „moralisierende Hyperventilation“

Selbst gestandene CDU-Politiker sprechen bereits von: „Volkspädagogische Eifer der Redaktion“ oder „moralisierende Hyperventilation bei Stickoxiden, Feinstaub und Genderthemen“ . Die Qualität sinkt, zugleich steigt der „Volkspädagogische Eifer“ .

>>Meedia<<

„Wer sich allabendlich durch ARD und ZDF zappt, kann leicht den Eindruck gewinnen, die Zuschauer in Deutschland leiden massenweise unter einer unstillbaren Todessehnsucht. Nirgendwo sonst gibt es in einem großen Fernsehmarkt in Europa eine derart brutale Dichte von Krimis wie im Ersten und Zweiten. Die Programmverantwortlichen reiten die Welle von Mord und Totschlag bis zur Unerträglichkeit … „

Der „Volkspädagogische Eifer der Redaktion“ reicht von Nachrichten, über Reportagen bis hin zu fiktiven Filmen. Wolfgang Herles: „Wenn ein Programm systematisch sein Publikum verblödet, schlägt dieser Verblödungsmechanismus irgendwann auf die Redaktion selbst zurück. Das intellektuelle Niveau der Redaktionskonferenzen sinkt in dem Maße, wie Sie die Qualität und den Anspruch des Programms senken. Das ist ein Mechanismus, dem sie gar nicht entkommen können.

„Verblödungsmechanismus (schlägt) irgendwann auf die Redaktion selbst zurück“

Und wenn “ … um das Bild, das man sich in deutschen Funkhäusern von der Wirklichkeit da draußen macht“ nicht so Recht mit der Wirklichkeit übereinstimmen will, dann schlägt der „Volkspädagogische Eifer“ voll zu. So erging es auch einer Fotoreportage von unser eignen Redaktion. Die Bilder von Bahnhöfe der Lausitz bleiben deshalb unveröffentlicht. Eine anonymer Mitarbeiter des Öffentlichen-Rundfunks meinte zur Begründung, dass wir es besser lassen sollten, weil es „zu viel“ Wirklichkeit wäre. Wer die Bahnhöfe der Lausitz kennt, weiß: Was mit „zu viel“ Wirklichkeit gemeint ist. Kurzum: Der Veröffentlichung der Fotos hätte zu viel „realen“ Ärger verursacht.

 

Werbung

Loading...
Bild: nordvpn.com
Scroll Up