Wenn vorhandene Wertschöpfungsketten in der Lausitz verschwinden

Screenshot stummezone.wordpress.com

Neue „Industrieansiedlungen in der Lausitz“ oder Neue Projekte für die Infrastruktur für die Lausitz. So oder ähnlich klingen die Verheißungen aus der Politik. Bei genauer Betrachtung entpuppt sich vieles heiße Luft oder: Als das exakte Gegenteil.

Industrieansiedlungen in der Lausitz: Seit der Wiedervereinigung mit überschaubaren Erfolg

>>Märkische Oderzeitung<<

„Ex-Oberbürgermeister Martin Wilke (parteilos) wird sich künftig um Industrieansiedlungen in der Lausitz kümmern. … „Zielgerichtete Unternehmensansiedlungen sind ein Schlüssel dafür, vorhandene Wertschöpfungsketten in der Lausitz zu erhalten und neue aufzubauen“, sagt der Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus, Marcus Tolle. Unter anderem will die von Wilke geleitete Arbeitsgruppe Daten über Gewerbeflächen zusammentragen, die Investoren angeboten werden sollen.“

Dieses Unterfangen wird schon seit der Wiedervereinigung versucht mit bisher: Sehr mäßigen Erfolg. Die Unternehmen in der Lausitz kämpfen mit einer schlechten Verkehrsanbindung und steigenden Energiepreisen. Außerdem nimmt schon seit Jahren die Bürokratie zu.

Schädliche Unternehmenspolitik: Hohe Steuern, Steigende Energiepreise und ausuferne staatliche Bürokratie

>>Radion Lausitz<<

„Signale an Bahnstrecke Bautzen-Wilthen abgebaut … Schon vor einem Jahr rückten Bahnmitarbeiter mit Schweißgeräten an. Sie schnitten in Bautzen an der Einmündung zum Hauptgleis gut zwei Meter Schienen heraus und stellten einen Prellbock auf. Die Anrainer-Kommunen haben offenbar ihre Initiative aufgegeben, die 14 Kilometer lange Strecke wiederzubeleben.“

Statt Aufbau der Infrastruktur, werden vollendete Tatsachen geschaffen. Aber genauso in Bereichen.

>>Preßwerkzeugbau Großdubrau<<

„Unsere Produktpalette umfasst Werkzeuge für die industrielle Fertigung von Zulieferteilen der Automobil- und Konsumgüterindustrie sowie vieler anderer Branchen.“

Wenn die Autoindustrie verschwindet – verschwinden auch die Zulieferer

Viele Betriebe – auch in der Lausitz – befinden sich in direkter oder indirekter Abhängigkeit als Zulieferer der Automobilindustrie.

>>Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle<< 

„Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, mit Hilfe eines Umweltbonus den Absatz neuer Elektrofahrzeuge zu fördern.“

Die Unsoziale Förderung von E-Autos

Einerseits, wird mit willkürlichen Grenzwerten und Umweltstandards der heimischen Automobilproduktion nachhaltiger wirtschaftlicher Schaden angerichtet. Anderseits, werden Fahrzeuge gefördert, die sich nur die Gutverdiener leisten können.

>>Focus<<

„Die Bundesregierung fördert künftig E-Autos und Hybride als Dienstwagen. … Umweltverbände kritisieren die Lösung, da sie vor allem teure Fahrzeuge mit wenig effizienten Hybridantrieben bevorzugt.“

Auch Fahrzeuge mit Hybridantrieb sind technisch anspruchsvoller in der Fertigung und somit folglich teurer. Von reinen Elektrofahrzeugen ganz zu schweigen. Die ganze Förder- und Steuerpraxis rund um die Elektromobilität ist in hohen Maße unsozial.

E-Autos: Autofahren wird zum Luxus

Viele Beschäftigte verlieren dadurch ihre Arbeitsplätze und Autofahren wird zum unerschwinglichen Luxus. Die meiste Kilometer fahren Bürger schon heute aus beruflichen Gründen. Sei es der Weg zur Arbeit oder der Weg zu irgendeiner Behörde, um gezwungener Maßen einen Sachverhalt zu klären. Autofahren um damit Freizeitbeschäftigung nachzugehen, stellt eine vernachlässigbare Größe da. Trotz allen, sind die Möglichkeiten diese Geschäftsfahren steuerliche Geltend zu machen, verschwindend Gering. Die einseitige Förderung rund um die E-Autos, setzt dieses unsozialen Weg konsequent fort. Überspitz formuliert: Der Geringverdiener bezahlt über seine Steuern, die Subventionen für Luxusautos der Reichen.

 

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