Bautzner Senf

Screenshot bautzner.de

Der Bautzner Senf. ist einer der wenigen Betriebe, der die Wiedervereinigung überlebt hat. Mittlerweile hat das Unternehmen auch überregionale Bedeutung erlangt, und steht in vielen Regalen von Einkaufmärkten.

>>n-tv<<

„Mancher liebt Senf sogar als Brotaufstrich. Kein Wunder, dass der Pro-Kopf-Verbrauch im Jahr zu DDR-Zeiten bei immerhin 1,4 Kilogramm lag, erinnert sich Jörg Dietlein, der Leiter des Bautzener Werkes der Develey Senf und Feinkost GmbH. „Senf gehörte zu den Grundnahrungsmitteln“, sagt er. Deshalb wurde der Preis gestützt. „Zwischen 50 und 55 Pfennige hätte der Becher kosten müssen. Für 37 Pfennige wurde er verkauft.“ Die Gewohnheiten haben sich kaum geändert: Noch heute greifen die Menschen zwischen Kap Arkona und Fichtelberg öfter zu Senf als ihre westdeutschen Mitbürger. … Als nach 1990 die Geschäfte in der früheren DDR mit westdeutscher Ware überschwemmt wurden, probierten die Verbraucher vieles aus. „Doch sie sind schnell wieder zu ihren altbekannten Produkten zurückgekehrt“, stellt Dietlein fest. „Mit Senf kann man sich offenbar gut identifizieren. Es ist ein Produkt, das Heimat braucht.“ Bautz’ner Senf ist die beliebteste Sorte im Osten und hat in diesem Gebiet immerhin einen Marktanteil von 64 Prozent, sagt Dietlein. … „Bautz’ner kommt blass daher, weil das die natürliche Farbe von Senf ist“, sagt der Betriebsleiter in Anspielung auf das satte Gelb, das bei westdeutschen Produkten durch die Zugabe von Kurkuma – Gelbwurz – erreicht wird. Außerdem sei ostsächsischer Senf weniger salzig und nicht so sauer.“

 

>>Focus<<

„Im Osten ist er beliebt wie eh und je. Zu DDR-Zeiten gehörte der Senf offiziell zu den Grundnahrungsmitteln. Nun gibt es überall andere Vorlieben – bei Geschmack und Verpackung. … Jährlich rund 14 500 Tonnen produziert der ostsächsische Betrieb, der seit 1992 zum bayerischen Familienunternehmen Develey gehört. In Deutschland behauptet sich die Traditionsmarke Bautzner als meistgekaufter Senf am Markt. … Im Osten bringt es Senf aus Bautzen sogar auf 65 Prozent.“

 

>>Kjero.com<<

„Nach der Wende in der DDR hatte das Unternehmen als eines der wenigen das Glück die Verbraucher halten zu können. Das wichtigste Produkt, der „Bautz’ner Senf Mittelscharf“ zeichnet sich durch einen leichten Merretichgeschmack aus. Dabei entsteht die Farbe des Senfs nicht wie bei vielen anderen Sorten durch Zugabe von Kurkuma, sondern in der feinen Mahlung der Senfkörner.“

 

>>Bautzner.de<<

„Ganz Deutschland leckt sich die Finger nach den Bautz‘ner Kultprodukten, die aufgrund des großen Erfolgs bereits überregional produziert werden. In vielen Küchen der gesamten Republik tauchen die köstlichen Brutzel- und Fix-Saucen, verschiedene Essige und Salat-Dressings auf. Allen voran: der blaue Kultbecher mit Bautz’ner Senf mittelscharf und sein unverändert einzigartiger Geschmack. 24 Millionen Becher gehen jährlich über die Ladentheke.“

 

>>Lausitzer Rundschau<<

„Ob mittelscharf oder extrascharf, scharfe Eintöpfe oder Senf-Cocktails, sorbische Senfkreationen, scharfe Hasenbraten oder traditionelle Gerichte rund um den Senf – die Bautzener Küchenchefs bieten den Gaumen ihrer Gäste eine unglaubliche Vielfalt an Speisen rund um die beliebte Würzpaste.“

 

>>Märkische Allgemeine<<

„Touristen schauen in Bautzen am Fleischmarkt gern im Senfmuseum vorbei, das seit fünf Jahren besteht. Neben den Exponaten, darunter verschiedene Senfdosen und seltene Kochbücher, können die Besucher außergewöhnliche Senfsorten kosten. Dem Verband der Hersteller kulinarischer Lebensmittel gehören bundesweit 19 Senfproduzenten an. Sie hätten ihre Sortimente in den vergangenen Jahren um eine Vielzahl anderer Produkte erweitert, etwa zum Würzen von gebratenem oder gegrilltem Fleisch, sagt Hauptgeschäftsführer Dirk Radermacher. Dennoch: „Senf hat nicht gelitten.“ Mit immerhin rund 1,1 Kilogramm Senf deckt sich jeder deutsche Haushalt pro Jahr im Durchschnitt ein, im Osten liegt die Menge sogar leicht darüber.“

Screenshot bautzner.de

 

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