Die Stromproduktion aus Braunkohle bleibt unerlässlich

Screenshot arcus-pb.de

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben eine Energiewende eingeleitet und wollen zukünftig der Kohle die Bedeutung wieder bei messen – welche ihr zusteht.

>>Spiegel<<

“Zugleich lobte der 77-Jährige die Wende Trumps in der Energiepolitik. Trump habe mit seiner Abkehr vom “Clean Power Plan” seines Vorgängers Barack Obama bereits 25.000 Jobs gerettet, die sonst verloren gegangen wären. “Donald Trump versteht die Probleme der Arbeiter in den USA sehr gut. Er versteht, was notwendig ist, damit es eine zuverlässige und kostengünstige Stromversorgung gibt”, sagte Murray der Nachrichtenagentur dpa. … Seine Regierung beende den Krieg gegen die Kohle, hatte Trump gesagt. Die Entscheidungen würden zu sehr vielen neuen Jobs in den USA führen, erklärte er damals.  Kohle sei die billigste und zuverlässigste Energieform zur Stromerzeugung, sagte Manager Murray. Die Welt sei noch lange auf fossile Energieträger angewiesen.”

 

>>Neue Zürcher Zeitung<<

“Es war eine Brandreede für einen Energieträger, dem viele Experten eine schwarze Zukunft voraussagen. Anfang Monat plädierte Premierminister Malcolm Turnbull in einer Grundsatzrede dafür, dass Australien in neue Kohlekraftwerke mit modernster Technologie investieren solle. «Australien ist der weltgrösste Exporteur von Kohle, und wir haben seit 2009 590 Mio. austr. $ in die Entwicklung von sauberen Kohlekraftwerken investiert», sagte Turnbull, «doch wir haben nicht eine einziges hocheffizientes Kohlekraftwerk mit tiefen Emissionswerten. … Kohle spielt eine dominierende Rolle in der australischen Stromproduktion. Fast drei Viertel der Elektrizität des Landes wird aus Kohle generiert.”

 

>>Frankfurter Rundschau<<

“90 Prozent des Stromes, den das Land verbraucht, liefern Kohlekraftwerke. Und es sollen mit deutscher Unterstützung weitere hinzukommen, um die im Land reichlich vorhandene Kohle zu verfeuern.  Unweit von Lephalale will der Energieversorger Eskom bis 2019 das im Bau befindliche Kohlekraftwerk Medupi in Betrieb nehmen – sechs Blöcke mit einer Leistung insgesamt 4800 Megawatt. Ähnlich groß ist das Projekt Kusile in der Nordost-Provinz Mpumalanga, dessen erste von sechs Einheiten 2017 ans Netz gehen soll.  Die Technik für die Mega-Kraftwerke liefern laut Misereor-Studie Global Player wie Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe (heute: Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe) mit Sitz in Duisburg, Siemens, Rheinmetall und Bilfinger, aber auch weniger bekannte Unternehmen wie beispielsweise Donges Steel Tex (Darmstadt), Welland & Tuxhorn (Bielefeld) oder Stahl-Armaturen Persta (Warstein).”

Währen weltweit bedeutende Länder der Erde – nach wie vor – unbeirrt vernünftigerweise auf dem Energieträger Kohle setzen: Gehen hiezulande die Bestrebungen in eine andere Richtung.

>>Yahoo Nachrichten Deutschland<<

“Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sprach von einer “Salamitaktik” des Bundes.  “Für mich ist dies ein Vertrauensbruch. Die Zusagen der Bundesregierung werden dadurch nicht eingehalten”, sagte Tillich am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Laut Beschluss des EU-Gremiums soll der Stickoxid-Ausstoß von derzeit 200 Milligramm auf maximal 175 begrenzt werden. Ausnahmen sollen nur möglich sein, wenn die Anlagenbetreiber binnen 24 Monaten einer unwiderruflichen Stilllegung der Anlage bis 2030 zustimmen.  Damit würde der Braunkohleregion Lausitz ein weiterer Schlag versetzt, sagte Tillich. “Es ist auch ein verheerendes wirtschaftspolitisches Signal gegenüber Investoren, die mit der Übernahme der Reviere und jüngsten unternehmerischen Entscheidungen einen klaren Plan für ihre Vorhaben in der Lausitz vorgelegt haben, auf die sich auch die Bürgerinnen und Bürger verlassen.”  Das Bundesumweltministerium habe kürzlich erst selbst deutlich gemacht, das der nun in Brüssel festgesetzte Wert fachlich nicht vertretbar sei, da er nicht dem Stand der Technik entspreche, sagte der sächsische Regierungschef.  “Die nunmehr in Brüssel getroffene Entscheidung, gegen die speziell das Bundesumweltministerium nicht eingeschritten ist, gefährdet erneut Arbeitsplätze und Entwicklungschancen, vor allem in der strukturschwachen Lausitz und forciert einen noch schnelleren Kohleausstieg”, sagte Tillich.”

Übersehen wird dabei: Der Atomausstieg ist beschlossene Sache und erneuerbare Energien liefern zu wenig – aber vor allem: Viel zu unzuverlässig Strom. Speichermöglichkeiten sind keine vorhanden: Die wenigen Speicherkraftwerk können nur tageszeitliche Schwankungen im Stromnetz ausgleichen und das nur für wenige Stunden – keinesfalls wie manchmal suggeriert über Monate. Alle anderen Möglichkeiten im großen Umfang Energie zu speichern sind bis heute utopische Konzepte geblieben – bis zu dessen möglicherweise erfolgreichen Umsetzungen in industriellen Maßstab können Jahrzehnte vergehen. Auf absehbare Zeit führt an kostengünstigen Strom: Kein Weg an der Kohle vorbei.

Screenshot leag.de

 

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