Niederschlesischen Magistrale: Der Schienenweg nach China

Screenshot german.china.org.cn

Aufgrund der Fertigstellung des letzten Teilstücks Niederschlesischen Magistrale steht nun eine leistungsfähige Schienenverbindung zur Verfügung, die bis nach China reicht.

>>german.china.org.cn<<

“Die chinesische Regierung hat am Dienstag die Einrichtung eines Mechanismus zur Beilegung von Meinungsverschiedenheiten im Rahmen der Seidenstraßeninitiative beschlossen. An diesem zweiten Treffen der Führungsgruppe zur umfassenden Vertiefung der Reformen, das am Dienstag zu Ende ging, nahm auch der Generalsekretär der Kommunistischen Partei, Xi Jinping, teil. Ziel der Maßnahme ist die rechtskonforme Beilegung von Handels- und Investitionsstreitigkeiten über die Seidenstraßeninitiative, der Schutz berechtigter Interessen chinesischer und ausländischer Individuen auf gleicher Grundlage sowie die Schaffung einer stabilen, fairen und transparenten Geschäftsumgebung, die von der Herrschaft des Rechts geprägt sei, so der Beschluss der Teilnehmer. China hat bereits mit mehr als 80 Staaten und Organisationen Abkommen über die Seidenstraßeninitiative geschlossen. Chinesische Unternehmen hätten bereits mehr als 50 Milliarden US-Dollar in die Initiative investiert und fast 200.000 neue Jobs geschaffen, sagte Chinas Außenminister Wang Yi am Montag. Die Verfahren sollten auf den Prinzipien umfassende Konsultation, gemeinsame Teilhabe und geteilte Erfolgen fußen und sich dabei auf Chinas Institutionen des Rechts, der Schlichtung und der Mediation stützen, beschloss die Führungsgruppe. Dadurch würden ausländische und heimische Rechtsdientsleistungen besser integriert und der Prozess der Schlichtung und Mediation effektiver gemacht.”

 

>>Lausitzer Rundschau<<

“Auf Einladung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus haben sich am Dienstag mehr als 120 Vertreter aus der regionalen und überregionalen Wirtschaft bei der IHK-Logistikkonferenz im Kulturhaus der BASF in Schwarzheide über das Verkehrsprojekt und neue Möglichkeiten des Transports informiert. Mit der Fertigstellung der sogenannten Niederschlesischen Magistrale zwischen Falkenberg/Elster (Elbe-Elster) und Breslau wird ein Projekt beendet, dessen Planung bereits zu Beginn des 21. Jahrhunderts in Angriff genommen worden ist. „Es ist das größte Schienenverkehrsprojekt dieses Jahrzehnts in der Lausitz“, schwärmt Jens Krause, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus. Die Trasse sei effektiv und ökologisch und biete völlig neue Chancen im Strukturwandel für die ansässigen Transport- und Produktionsunternehmen und für neue Wirtschaftsansiedlungen, prophezeit er. Die Wirtschaft werde enorm profitieren: Container sollen dann künftig in fünf Tagen von den Seehäfen in den Niederlanden und in Norddeutschland auf der Schiene durch die Lausitz bis in die Ukraine und weiter nach Asien transportiert werden. Dieses Schienenteilstück verbinde dann die gesamte Region von Falkenberg, Elsterwerda über Ruhland, Knappenrode bis nach Horka und schaffe für die Lausitz neue Perspektiven beim Umladen von Waren von der Straße auf die Schiene und umgekehrt, so der Verkehrsexperte der IHK. … Die chinesische Regierung habe ein enormes Anschubpaket aufgelegt, um die Seidenstraße auszubauen. Das umfasse Investitionen auch in Straßen, Bahngleise, Pipelines, Kraftwerke, Telekommunikationsnetze, Häfen und Flughäfen von Asien bis nach Europa und Afrika.”

Im Gegensatz zur Schiffspassage, welche mehrere Wochen dauert, benötigen die Güter auf der Schiene nur wenige Tage, um Europa zu erreichen.

Screenshot lr-online.de

 

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