Anstieg von Gebrauchtwagenpreise: Die Abhängigkeit von Neuwagenpreise & ihren Wartezeiten

Screenshot twitter.com Screenshot twitter.com

Die Preise für Neuwagen kletter immer weiter in die Höhe und auch die Lieferzeiten dieser Fahrzeuge legen zu. Damit aber nicht genug: Auch die Preise für Gebrauchtwagen ziehen an. Und ein Ende der Fahnenstange ist längst nicht erreicht. Also, wohin soll hier die Reise gehen?

„Preise für Neuwagen stark gestiegen“

>>Auto Bild<<

„Preise für Neuwagen stark gestiegen: VW Golf, Polo Warum Neuwagen so unglaublich viel teurer geworden sind – Ein neues Auto ist meist ein teures Vergnügen. In nicht mal 20 Jahren stiegen die Neuwagenpreise bei den Bestsellern VW Golf und Polo um mehr als die Hälfte.“

„VW Golf, Polo Warum Neuwagen so unglaublich viel teurer geworden sind“

Ein Ende der Preisspirale nach oben ist nicht absehbar. Zugleich sind die Lieferzeiten von Fahrzeugen gestiegen. Bei einigen Modellen wird der Liefertermin nicht in Wochen oder Monaten, sondern teils in Jahren angegeben.

„Mehr als ein Jahr Wartezeit auf’s neue Auto?“

>>auto motor und sport<<

„Auf diese Autos müssen sie über 12 Monate warten – Mehr als ein Jahr Wartezeit auf’s neue Auto? Bei vielen Modellen ist das derzeit völlig normal. … Wenn die Welt verrückt spielt, dann gilt das für den Automarkt natürlich erst recht.“

„Auf diese Autos müssen sie über 12 Monate warten“ 

Mittlerweile gibt es regelrechte Listen mit Wartezeiten. Von dieser Entwicklung bleibt der Gebrauchtwagen nicht unbeeinflusst. Auch dort werden ständiger Regelmäßigkeit immer neue Preisrekorde gebrochen.

„Gebrauchtwagenpreise steigen auf Rekordhoch“

>>Manager Magazin<<

„Gebrauchtwagenpreise steigen auf Rekordhoch – Nach Angaben der Gebrauchtwagenplattform mobile.de stiegen die Preise dort binnen einem Jahr um rund 27 Prozent. Das geht aus dem „Autobarometer“ hervor, das mobile.de einmal im Monat veröffentlicht.“

„Gebrauchtwagenpreise“ – „Stiegen die Preise dort binnen einem Jahr um rund 27 Prozent“

Die entscheidende Frage aber dürfte lauten: Wohin soll die Reise letztlich gehen? Mit durchaus vergleichbaren Problemen hatte genauso die ehemalige DDR zu kämpfen. Das Verhältnis zwischen Neuwagenpreisen, Wartezeiten und Gebrauchtwagenmarkt spiegelte sich dort ebenfalls wider.

DDR: „Weil es mit den Autos immer schlechter wird, kaufen die Leute diese alten Autos zu Wucherpreisen“

>>Volkes Stimmen »Ehrlich, aber deutlich« – Privatbriefe an die DDR-Regierung von Siegfried Suckut (Buch) <<

„Schauen Sie sich bitte diese Annonce an496, solche sind täglich in der Zeitung zu lesen. Für ein Auto welches 15 Jahre ist, noch dazu mit Bodenschäden, verlangt dieser Mensch 6500,– Mark und bitte nur schriftliche Zuschriften, also kriegt es nur der meistbietende. Wenn es gut geht kostet dieses alte Auto mehr als ein neues. Aber der Not gehorchend weil es mit den Autos immer schlechter wird, kaufen die Leute diese alten Autos zu Wucherpreisen. Wie lange soll dieser Wucher noch so weitergehen, dies ist doch nicht mehr normal, auf einen Trabant wartet man jetzt 11–12 Jahre und auf einen Wartburg 15 Jahre. Sie können dies gar nicht nachfühlen, weil es für Sie gar nicht vorstellbar ist. In Leipzig auf dem Automarkt wird der Trabant bis 18 000,– Mark und der Wartburg oder Lada bis 32 000,– Mark gehandelt.“

„Wie lange soll dieser Wucher noch so weitergehen, dies ist doch nicht mehr normal“

Auch DDR-Gebrauchtwagenmarkt hatte eine zeitliche Entwicklung durchgemacht. Die langen Wartezeiten und hohen Gebrauchtwagenpreise sind nicht plötzlich, sondern über viele Jahre entstanden.