Blackout-Szenario: Wie sicher ist die Stromversorgung wirklich? (1)

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Im Falle eines Beinahe-Blackout sprang eine Verantwortlicher eilig herbei und lieferte eine mantraartige Erklärung zur Beschwichtigung ab: „Erneuerbare Energien haben in dieser Situation keine Rolle gespielt. Es gab eine Überlastung des Systems in Südosteuropa. Eine Leitung ist ausgefallen, das hat zu einer Kaskade von Ausfällen geführt

Energiewende und Blackout: Ist die sichere Stromversorgung am Ende angelangt?

Allerdings es entspricht bestenfalls nur die halbe Wahrheit. In Wirklichkeit hat besonders die „Energiewende“ solche Situationen erst künstlich herbei geführt.

„Beinahe-Blackout: Leitungen in Südosteuropa ausgefallen“

>>Energate<<

„Beinahe-Blackout: Leitungen in Südosteuropa ausgefallen – in ganz Europa ist eine Auftrennung des europäischen Stromnetzes vorausgegangen. Das berichtet in einer weiteren Analyse der österreichische Übertragungsnetzbetreiber APG.“

„Beinahe-Blackout“ – Die Einschläge kommen näher

Die „Einschläge“ von Beinahe-Blackouts kommen nicht immer näher, sondern deren Häufigkeit nimmt zu. Zudem zeichnen sich interessante Entwicklungen ab.

„Große Verbraucher vom Netz genommen“ – Um Kollaps der Energieversorgung zu verhindern

>>Der Standard<<

„Im Südosten wurde sodann Erzeugung vom Netz genommen, im Westteil alles zugeschaltet, dessen man habhaft wurde, insbesondere Laufkraftwerke. Gleichzeitig wurden in Frankreich und Italien große Verbraucher vom Netz genommen.“

Warum es beim Blackout keine Entschädigungen gibt?

Da all zu viele Kraftwerke sich nicht mehr zuschalten lassen: Deshalb müssen immer häufiger Industriebetriebe einfach ihre Produktion runter fahren. Für die Kosten kommt der Steuerzahler auf. Zusätzlich ist bereits vorgesehen, dass ganze Regionen vom Netz zu nehmen. In solch einen Fall stehen aber dem Betroffenen keine Entschädigungen zu. Dafür hat die „vorsorgliche“ Bundesregierung – respektive systemstabilisierende Maßnahmen – bereits im Vorfeld gesorgt. Doch der Beinahe-Blackout hat noch etwas anderes gezeigt.

„Systemstabilisierende Maßnahmen“ oder wenn planmäßig der Strom ausfällt

>>Focus<<

„Der Auslöser, so viel steht zu diesem Zeitpunkt fest, liegt im Südosten Europas. Als Folge wird die gesamte Region vom Europäischen Verbundnetz getrennt. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ). Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Kroatien, die Türkei, normalerweise über Leitungen an das kontinentaleuropäische Netz angebunden, seien in den „Inselbetrieb“ übergegangen.“

„Inselbetrieb“ – Im Zweifel machen die Nachbarländer einfach ihre Stromgrenzen zu

Mit „Inselbetrieb“ ist gemeint: Die „Stromgrenzen“ wurden einfach dicht gemacht. Im Falle eines drohenden Blackouts ist also vom einer „europäischer Einigung“ nicht viel zu merken. Tatsächlich greifen genau in solch einer Situation automatische „Trenneinrichtungenein, um das Schlimmste zu verhindern. So bleiben Blackouts auf bestimmt Länder beschränkt.

Energiewende – Warum ist Deutschland von Stromimporten abhängig?

Und genau an dieser Stelle tritt die politisch-gewollte „Energiewende“ auf: Durch das massenhafte Abschalten von konventionellen Kohle- und Atomkraftwerken ist Deutschland von ausländischen Stromimporten abhängig. Hätten also Polen und Tschechien ebenfalls ihre „Stromgrenzendicht gemachtrespektive Inselbetrieb – , wäre es vermutlich zu einem echten Blackout gekommen. Nur mit Wind und Sonne lässt sich nun mal keine Stromversorgung sicherstellen. Wie es in Wirklichkeit um die Sicherheit der Energieversorgung bestellt ist, dazu mehr im 2. Teil.