Brownout: „Das letzte Mittel um bei Strommangel einen Blackout zu vermeiden“

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Ist die Angst vor dem Blackout unbegründet und alles stellt sich am Ende als reine Panikmache heraus? Die Konzeption Zivile Verteidigung sagt hierzu etwas anderes aus: Ursprünglich auf Basis von Terror und Jahrhunderthochwassern entwickelt: Nun soll es beim Blackout zum Einsatz kommen. Aber auch für Szenarien des Brownout sind schon Grundlagen geschaffen worden. Kurzum: Wenn der Strom großflächig ausfällt, dann kann es sehr ungemütlich werden.

„Weitere Probleme bei einem Blackout könnten Plünderungen oder Beeinträchtigungen im Verkehr sein“

>>Merkur<<

„Konzeption Zivile Verteidigung“. – Das Konzept diene der autarken Unterbringung und Versorgung von bis zu 5000 Personen.“ Das Konzept soll zum Einsatz kommen, wenn die Strom- oder Wasserversorgung ausfällt oder Lebensmittel knapp werden oder nicht mehr geliefert werden können. Weitere Probleme bei einem Blackout könnten Plünderungen oder Beeinträchtigungen im Verkehr sein, wenn etwa Ampeln ausfallen. Solche Szenarien sind laut BBK im Krieg und bei Naturkatastrophen vorstellbar, heißt es in dem Bericht – aber auch bei einem großen Stromausfall.“

Konzeption Zivile Verteidigung: „Wenn die Strom- oder Wasserversorgung ausfällt oder Lebensmittel knapp werden“

Konzeption Zivile Verteidigung“ – Solche Konzepte können nicht nur beim Blackout, sondern auch schon beim Brownout greifen. Zwar fällt der Brownout allgemein weniger verheerend aus, aber für die betroffenen Gebiete dürfte es kaum einen Unterschied machen.

Auch beim Brownout kann es dunkel werden

>>Zeit<<

„Brownout“ heißt das Szenario, in dem Großverbraucher und Stadtviertel gezielt vom Netz genommen werden, um Schlimmeres zu verhindern.“

Brownout: „In dem Großverbraucher und Stadtviertel gezielt vom Netz genommen werden“

Um einen flächendeckenden unkontrollierten Blackout zu verhindern: Es sollen ganze Regionen oder Stadtviertel vom Stromnetz getrennt werden. Auf diese Weise soll das „Rest-Stromnetz“ am Laufen bleiben.

Brownout: „Das letzte Mittel um bei Strommangel einen Blackout zu vermeiden“

>>Tech for Future<<

„Das letzte Mittel um bei Strommangel einen Blackout zu vermeiden sind Brownouts. Das sind erzwungene lokale und vorübergehende Lastabwürfe. Man spricht bei diesen bewusst in Kauf genommenen Stromausfällen auch von rollierenden Blackouts. In Entwicklungsländern mit Strommangel sind Brownouts Alltag.“

„In Entwicklungsländern mit Strommangel sind Brownouts Alltag“

Brownout – Auch wenn der Begriff zu dieser Zeit noch nicht erfunden war, im Extremwinter 1978/79 mussten in der DDR die Kraftwerke heruntergefahren werden: Die Kohle für Kraftwerke war schlicht gefroren: Schon damals wurden große Teile des Stromnetzes vom restlichen Netz getrennt: Theoretisch würde hier die Kategorie „Brownout“ zutreffen.