Covid-19-Virus – Die Leichtigkeit des Seins: Zwischen Versorgungsengpässen und Zwangsmaßnahmen

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Covid-19-Virus – Die Leichtigkeit des Seins oder doch eher „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ – Letzterer ist der Titel eines tschechischen Romans, der grob in der Zeit der Deutschen Besatzung von der Tschechoslowakei spielt. Versorgungsengpässe, autoritär agierende Regierungen und der tägliche Kampf ums Überleben sind also keine neuen Erscheinungsformen.

Covid-19-Virus: Zwischen Versorgungsengpässen und Zwangsmaßnahmen

Im Mittelpunkt für für große Teile der Bevölkerung finden sich ohnehin ganz andere Probleme wieder. Eine der zentralen Ängste dürfte wohl eher der Arbeitsplatz oder die wirtschaftliche Existenz sein: Danach kommt sicherlich die Versorgung mit Nahrungsmittel und Güter des täglichen Bedarfs: Zugleich findet sich auch die Nachrichtenversorgung an wichtiger Stelle wieder: Zumindest so ist das Verhalten der Bürger zu interpretieren.

Missliebige Informationen? – „Twitter will Covid-19-Beiträge löschen“

>>PC-Welt<<

“ Twitter will Covid-19-Beiträge löschen, die den Virus verharmlosen und seine Verbreitung erhöhen könnten. … Der Micro-Blogging-Dienst will künftig gegen Tweets vorgehen, die Nutzer einem erhöhten Risiko aussetzen könnten, den neuen Virus Covid-19 zu übertragen.“

Wie gefährlich das Covid-19-Virus wirklich sei?

Allerdings stellt sich schon die Frage: Wie gefährlich das Covid-19-Virus eigentlich sei, insbesondere zu anderen gefährlichen Mikroorganismen?

Pro Jahr: 400.000 und 600.000 Menschen stecken sich mit multiresistenten Bakterien an

Immerhin infizieren sich zwischen 400.000 und 600.000 Menschen mit multiresistenten Bakterien im Jahr: Diese Erkrankung überleben ungefähr 20.000 Bürger im Jahr nicht und müssen deshalb ihr Leben lassen. Nicht mit gezählt sind dabei die Menschen, die dadurch Gliedmaßen – wie Arme oder Beineverlieren: Denn um eine Ausbreitung im Körper zu verhindern, raten Ärzte häufig dazu – sofern möglich – die infizierte Stelle zu amputieren.

Ungefähr 20.000 Menschen sterben im Jahr multiresistenten Keimen

Es handelt sich hierbei jedoch nur um ungefähre Zahlen, denn die Infektionen finden zumeist in Krankenhäusern oder medizinischen Einrichtungen statt. Daher rührt auch der landläufige Name „Krankenhauskeime“ her. Die betreffenden Einrichtungen haben logischerweise kaum ein Interesse daran, solche Fälle offiziell zu melden.

Praktisch niemand will auf auf Covid-19-Virus freiwillig getestet werden

Ganz ähnlich dürfte sich die Situation auch beim Covid-19-Virus darstellen. Kaum jemand hat wirklich ein Interesse daran, auf Covid-19-Virus – freiwillig – getestet zu werden. Oder vielleicht einer Polizeistreife in die Arme zu laufen, die zu allem Unglück womöglich ein Fiebermessgerät noch dabei hat. Denn eine positiver Test würde zu umfangreichen Zwangsmaßnahmen führen. Bei einem Selbstständigen ist hierbei ganz schnell die wirtschaftliche Existenz gefährdet.

Die Angst vor einer lang anhaltenden Versorgungskrise wächst

Denn bei etwas genauerer Betrachtung gibt das Verhalten der Menschen ein ganz anderes Bild wieder: In Supermärkten werden vor allem haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel des täglichen Bedarfs gekauft: Die Angst vor einer lang anhaltenden Versorgungskrise scheint wohl viel größer zu sein, als die akademische Gefahr eines abstrakten Virus.

Der tägliche Kampf um Lebensmittel und Hygieneartikel im Supermarkt

Für die Bundesregierung wiederum finden sich die „Ängste“ auf einer ganz anderen Ebene wieder.

Wenn vermeintliche Falschnachrichten von der Realität eingeholt werden

>>Deutsches Ärzteblatt<<

„Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium hat die Bevölkerung vor Falschnachrichten und Panikmache in der Coronakrise gewarnt. „Achtung Fake News“, schrieb das Ministerium am Samstag auf Twitter. „Es wird behauptet und rasch verbreitet, das Bundesministerium für Gesundheit/die Bundesregierung würde bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen. Das stimmt NICHT! Bitte helfen Sie mit, ihre Verbreitung zu stoppen.“

Bundesregierung: Der schwindende Verlust der Deutungshoheit ist selbst verschuldet

Das Deutsches Ärzteblatt hat hierbei lediglich eine offizielle Meldung der Bundesregierung zitiert. Es hat nur ein paar Tage gedauert und die vermeintlichen „Falschnachrichten“ wurden von der Realität eingeholt. Diese Panik- und Kurzschlussreaktionen legen vielmehr etwas ganz anderes nahe: Der schwindende Verlust der Deutungshoheit – oder wahlweise: „Die dadurch drohende Vertrauenskrise in der Bevölkerung„- Diese ist allerdings in erster Linie selbst verschuldet.

„Vertrauenskrise in der Bevölkerung“

>>MV-Online<<

„Noch schlimmer als das medizinische Problem des Coronavirus ist nach Einschätzung des Heinsberger Landrates Stephan Pusch (CDU) die dadurch drohende Vertrauenskrise in der Bevölkerung. „Das Coronavirus ist aus meiner Sicht ein medizinisches Problem, klar – aber viel schlimmer ist das Vertrauensproblem, was das in den Köpfen verursacht … “

„Viel schlimmer ist das Vertrauensproblem – Was das in den Köpfen verursacht“

Jahrelang wurde – mehr oder weniger – von Amtswegen Stimmung gegen sogenannte Prepper und Selbstversorger gemacht. Das ganze ging sogar soweit, das Spezialkommandos – ausgerüstet wie ein Sturmtrupp von Profikillers – Wohnungen stürmten: Trotz der actionfilmreifen Szenen musste das Verfahren schlussendlich ergebnislos eingestellt werden. Grund: Gefunden wurde überhaupt nichts. Das schlichte Horten von Dosenfleisch und Hartweizennudeln stellt eben (noch) keine Straftat da.

Das Horten von Dosenfleisch und Hartweizennudeln

Auch die Lausitzer Allgemeine Zeitung hat bereits lange vor diversen Krisenszenarien gewarnt: Die Bandbreite der Notfall-Szenarien reicht von Versorgungsengpässen und mehreren Stunden Stromausfall, über bürgerkriegsähnliche Zustände, bis hin zum atomaren Winter: Es muss daher keinesfalls zwangsläufig immer ein „Weltuntergangsszenario“ sein: Für Letzteres braucht man sich ohnehin nicht vorbereiten.

„Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ – In der heutigen Zeit

Daher sollte man „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“  frei nach den tschechischen Autor Milan Kundera soweit wie möglich genießen.

 

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