Organisierte Kriminalität in der Lausitz und die neue Scheinwohlfühlwelt

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Mord mit Schusswaffen auf offener Straße? Organisierte Kriminalität in der Lausitz? – Zwei Dinge die es nach amtlich Lesart überhaupt nicht geben darf: Denn sowohl Schusswaffen, als auch die organisierte Kriminalität sollen ja verboten sein. Nur findet das Leben in der Unterwelt für gewöhnlich nach ungeschriebenen Gesetzen statt.

„Tödlichen Schüssen auf einen 31-Jährigen in Cottbus“ 

Oder anders formuliert: Wenn die raue Wirklichkeit auf die skurrile neue Scheinwohlfühlwelt trifft. Die Kriminalität breitet sich ungehindert aus, während gleichzeitig sich Politik und Behörden hinter einer „Framing-Realität“ verstecken. Mörder laufen mit Schusswaffen frei herum. Andernorts stehen ganze Stadtteile offenbar unter Kontrolle von kriminellen Banden. Das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit ist währenddessen zur reinen Folklore verkommen.

„Mann in Cottbus erschossen“ 

>>Märkische  Allgemeine<<

„Mann in Cottbus erschossen – Spur in rechte Rockerszene? – Nach den tödlichen Schüssen auf einen 31-Jährigen in Cottbus geht die Polizei von mehreren Beteiligten an dem Verbrechen aus. Zudem gibt es übereinstimmende Medienberichte, wonach es sich bei dem Opfer um einen Mann mit Verbindungen zum Rocker- und Türstehermilieu handeln soll.“

Framing – „Rechte Rockerszene“

Spur in rechte Rockerszene?“ – Tatsächlich laufen die Täter immer noch frei herum. Vermutlich wird der Fall wohl niemals aufgeklärt werden und die Täter dürften irgendwann an natürlicher Altersschwäche sterben. Pro Forma wird ein paar Jahre ermittelt und danach wandert der Fall ins Archiv hinein. Alleine das Framingrechte Rockerszene“ ist regelrecht selbstentlarvend. Schon ein bisschen Recherche reicht aus um herauszufinden: Die sogenannte „Rockerszene“ ist International aufgestellt. – Bei so einer „kompetenten Herangehensweise“ kann die organisierte Kriminalität natürlich wachsen und gedeihen.

Polizeiliches Schulterzucken: Gemeinschaftlicher Mord mit Schusswaffe auf offener Straße

In Wirklichkeit ist die organisierte Kriminalität nicht nur auf Expansionskurs, sondern hat sich richtig ehrgeizige Ziele gesetzt.

„Duisburg-Marxloh ist unser Stadtteil“ – „Wir haben uns 2000 Stück AK-47 Sturmgewehre mit genügend Munition“

>>Rheinische Post<<

“ … so steht es in der Akte, erhält das Polizeipräsidium Duisburg eine E-Mail … „Betreff Allahu Akbar, Duisburg-Marxloh ist unser Stadtteil. (…) Wir verbieten allen Ungläubigen, unseren Stadtteil zu betreten. Alle Polizisten, Journalisten und auch andere Ungläubige werden wir mit Waffengewalt vertreiben oder töten. Bei uns gilt nur die radikale Scharia“, heißt es in dem Schreiben. „Wir haben uns 2000 Stück AK-47 Sturmgewehre mit genügend Munition aus der Türkei und Russland beschafft. Allahu Akbar, tötet alle Ungläubigen.“ Die Ermittler finden heraus, dass die E-Mail-Adresse des Absenders zu einer Plattform gehört, die Mail-Adressen und Identitäten verschleiert. Die Ermittlungsbehörden nehmen die Drohungen offenbar ernst.“

„Duisburg-Marxloh ist unser Stadtteil“ – „Ungläubige werden wir mit Waffengewalt vertreiben oder töten“

Wenn die Ermittlungsbehörden die Drohungen ernst nehmen, drängt sich die Frage auf: Was soll die übrige Bevölkerung tun? Wegziehen oder das Gebiet nicht mehr betreten? Wie üblich in solchen Fällen sind alle verantwortlichen Behörden abgetaucht. Überspitzt: Kein Kommentar, laufende Ermittlungen oder der – mit Abstand – beste Lieblingsspruch: Mit ihnen als Medienvertreter reden wir sowieso nicht. Kurzum: Wer kritische Fragen stellt, der bekommt keine Auskunft mehr erteilt und so ergeht es auch der Lausitzer Allgemeinen Zeitung. Das man lediglich über die Wirklichkeit berichtet und für diese keine Verantwortung trägt: Das will in der heutigen Zeit niemand mehr hören.

„Allahu Akbar, tötet alle Ungläubigen“

Schließlich darf nichts mehr die schöne „neue Wohlfühlwelt“ stören. Allerdings passt die „neue Wohlfühlwelt“ immer weniger mit der rauen Wirklichkeit zusammen. Sogar die Polizei selbst ist von der organisierten Kriminalität unterwandert: Wobei die breite Masse der Polizei nur Desillusioniert und Resigniert ihren Dienst verrichtet. Frei nach dem Motte: Oh, hier wurde Irgendwer erschossen, dann hat er eben Pech gehabt und das dazugehörige Protokoll geht dann später in den Akten unter. Überall ist gleichgültiges Schulterzucken zu sehen. Doch dabei bleiben elementare Grundrechte auf der Strecke liegen.

Warum Grundrechte mit Füßen getreten werden

>>Artikel 2 des Grundgesetzes<<

„Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.“

„Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“

Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit rührt aus einer langen Geschichte her. Denn die Bürgerrechte gab es nicht Umsonst, sondern sie mussten einst hart erkämpft werden. Durch Tapferkeit in der Arena konnten Sklaven in antiken Rom ihre Freiheit erkämpfen. Danach waren sie keine Sklaven mehr, sondern hatten sich den Status als freie Bürger erworben. Damit stand ihnen volles Anrecht auf die Bürgerrechte zu, worunter auch die körperliche Unversehrtheit verstanden wurde. Denn einen Sklaven konnte man mitunter straffrei Töten: Jedoch bei der Ermordung eines freien Bürgers wurde der Täter teilweise selbst mit dem Tode bestraft. Deshalb nahm das „Rudis“ hier einen besonderen Stellenwert ein.

„Rudis“ – „Ein Symbol der Freiheit und der Werte“

>>PWV Online<<

„Im antiken Rom verstand man unter „Rudis“ jenes Schwert, das die Gladiatoren bei ihren Übungskämpfen verwendeten. Es war aus Holz, denn es sollte nicht verletzen. Dennoch war „Rudis“ auch ein Symbol der Freiheit und der Werte. Der Gladiator erhielt es als Geschenk, nachdem er sich durch siegreiche Kämpfe als würdig erwiesen hatte und von seinem Sklavenstatus befreit wurde.“

„Ein Holzschwert (Rudis), als Zeichen, dass er wieder ein freier Mann ist“

>>Archeon<<

„Ein erfolgreicher Gladiator wird von seinem Gladiatorenhändler verwöhnt, weil er ihm gute Gewinne beschert. Darüber hinaus können diese Berühmtheiten auf die Wertschätzund der Öffentlichkeit zählen. Auf diese Weise können Infami ihr Schichsal umkehren. Wenn ein berühmter Gladiator es fünf Jahre in de Arena aushält, bekommt er ein Holzschwert (Rudis), als Zeichen, dass er wieder ein freier Mann ist.“

Antikes Rom: Recht auf körperliche Unversehrtheit ging mit dem Recht auf Waffenbesitz einher

Das Holzschwert „Rudis“ war nur eine symbolische Waffe und konnte niemanden wirklich verletzen: Doch dem „Rudis“ wohnte ein besonderer Stellenwert inne. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit war mit dem Recht auf Waffenbesitz praktisch gleichbedeutend. Denn keine Sklaven, sondern nur freie Bürger durften Waffen tragen.

 

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