Der zerbröselnde gesellschaftliche Zusammenhalt

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Die Bundesregierung will in ganz Deutschland die Voraussetzungen für Chancengleichheit schaffen.“ Die politische Praxis dürfte wohl genau andersherum sein. Doch jene „edlen“ Ziele verkündet die Bundesregierung höchst persönlich selbst. Schon ein flüchtiger Blick auf die eignen Bundestagsabgeordneten würde reichen: Um ein Abgleich mit der Realität zu vollziehen.

Wenn Vater und Tochter im Bundestag sitzen

>>Süddeutsche Zeitung<<

„Nina Scheer ist die Tochter des früheren SPD-Abgeordneten Hermann Scheer, eines der prominentesten und streitbarsten Umweltpolitikers, den die Partei je hervorgebracht hat.“

Feudalismus im Ämtern

Nina Scheer ist Bundestagsabgeordnete und zwar genauso, wie einst ihr Vater. Ämter und Posten werden immer häufiger innerhalb einer Familie verteilt. Es sind Zustände, die mehr an Feudalismus erinnern, als einen demokratischen Staat.

„Gesamtes Umfeld unter die Lupe“ – Richtige und Falsche Familien

>>Einstellungstest öffentlicher Dienst<<

„Bei dieser Überprüfung nimmt der BND dein gesamtes Umfeld unter die Lupe und prüft, ob du irgendwelche „Geheimnisse“ verbirgst, welche für deine Karriere beim Bundesnachrichtendienst schlecht sein könnten.“

Zerbröselnder gesellschaftlicher Zusammenhalt

Hinter diesen vielsagenden Zeilen verbirgt sich die schlichte Tatsache: Die „richtige“ Familie ausschlaggebend sei. Gleiches zieht eben Gleiches an. Angeblich soll es zu dem Thema auch geheimgehaltene Studien geben, die ein sehr ernüchterndes Fazit ziehen soll. Natürlich ist es nicht so, dass der Öffentliche Dienst einem Querschnitt der Bevölkerung darstellt, sondern mehr eine bestimmte Schicht repräsentiert. Zwangsläufig entwickelt diese Subkultur ein Eigenleben.

Wer definiert die „gemeinsamen Werte“ ?

>>Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat<<

„Eine Gesellschaft funktioniert nur gut, wenn ihre Bürgerinnen und Bürger friedlich und respektvoll zusammenleben. Die Basis hierfür ist ein Grundkonsens gemeinsamer Werte, der auf unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung beruht. Aber auch soziale Regeln des Miteinanders, die Verbundenheit mit dem Gemeinwesen und das Vertrauen in Institutionen sind Kitt für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Vertrauensverlust in staatliche Institutionen

>>Zeit<<

„Institutionen wie der Staat, die Kirchen oder Parteien leben davon, dass die Menschen ihnen vertrauen. Doch was passiert, wenn diese sich abwenden?“

Hinter Burggräben macht sich Bunkermentalität breit

Nach Außen hin wird zwar der „gesellschaftliche Zusammenhalt“ beinah mantraartig verkündet, aber im Innern glaubt eigentlich selbst niemand so recht daran. Nicht nur dass sich die Bevölkerung immer mehr von staatlichen Institutionen abwendet, sondern im Innern entsteht mehr und mehr eine Art Bunkermentalität. Der „Burggraben“ rund um den Bundestag dürfte wohl mehr eine symbolische Bedeutung haben, als irgendwelchen Sicherheitsaspekten dienen. Gleichzeitig patrouillieren in staatlichen Institutionen Sicherheitsdienste, die ausschließlich zum Schutz der dortigen Beamten dienen. Die Zweiklassengesellschaft ist also keine abstrakte Theorie, sondern sie kann jeder mit eignen Augen selbst beobachten.

 

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