Falsche Wolfsromantik „Freilandhaltung von Nutztieren zum agrarischen Masochismus verkommen“

Screenshot youtube.com

Jenseits der „amtlich-verordneten“ Wolfsromantik sieht es mit der Nutztierhaltung, sowohl für hauptberufliche Landwirte, als auch für Hobbyzüchter sehr schlecht aus. Die Fallzahlen der Wolfsrisse nehmen zu. Der Schutz der Tiere wird immer aufwendiger. Jedoch Entschädigungszahlungen werden immer häufiger unter fadenscheinigen Gründen verweigert. Hinzu kommt: Immer öfter wird angezweifelt, das überhaupt ein Wolf der Übeltäter sei.

Wenn „Rissgutachter“ die Entschädigung verweigern

>>Märkische Oderzeitung<<

„Eine entsprechende Mitteilung hat Udo Felgendreher jetzt vom Landesumweltamt auf seinen Entschädigungsantrag erhalten. Ihm wurde mitgeteilt, dass er keinen Ausgleich für den Schaden bekommen könne, „weil die Mindeststandards zum Schutz der Tierbestände nicht eingehalten wurden“, wie Hans-Joachim Wersin-Sielaff, der Pressesprecher des Landwirtschafts- und Umweltministeriums informiert. Konkret kritisiert die Behörde, dass die Spannung am Weidezaun die vorgeschriebenen 2500 Volt deutlich unterschritten habe. Nachmessen konnte der Rissgutachter allerdings nur an der vor ihrem Eintreffen „neu errichteten Koppel“, heißt es im Schreiben des Landesumweltamtes. Denn trotz eines entsprechenden Hinweises sei der Weidezaun auf der Koppel, auf der sich der Riss ereignet hat, abgebaut bzw. verändert worden, bevor der Gutachter eintraf.“

Alleingelassene Tierhalter: Teure Koppel und andere teure Wolfs-Schutz-Maßnahmen

So – oder ähnlich – sehen dann unbürokratische und schnelle Entschädigungen für Wolfsrisse in der Praxis aus. Behördlich beauftragte „Rissgutachter“ suchen gezielt nach Möglichkeiten, um unliebsame Zahlungen zu vermeiden. Die teure Koppel und andere Wolfs-Schutz-Maßnahmen, muss hingegen der Tierhalter zum großen Teil aus der eignen Tasche zahlen. Ganz ähnlich wie mit Entschädigungen: Die Bürokratie ist große, die Ausgleichszahlungen sind gering. Für die Ansiedlung des Wolfes, zahlen die Tierhalter einen sehr hohen Preis.

„Freilandhaltung von Nutztieren zum agrarischen Masochismus verkommen“

>>Focus<<

„Wölfe fühlen sich in Deutschland wieder richtig wohl. Die Zahl der Rudel und Paare wächst und wächst. Der richtige Umgang mit den Wölfen ist aber seit Jahren umstritten. Ein Rechtsanwalt und Jäger erklärt die Rechtslage und räumt mit falscher Wolfsromantik auf. Seine Meinung: „Feuer frei“. … Noch vor 10 Jahren war der graue Jäger in Deutschland ein seltener Gast. Mittlerweile ist der Wolf in einigen Regionen so häufig, dass die Freilandhaltung von Nutztieren zum agrarischen Masochismus verkommen ist. … „Meinetwegen soll der Grauhund zur Hölle fahren!“ Darf ich das sagen? Ja, darf ich! Mein Beruf nimmt mir nicht das Recht auf freie Meinungsäußerung, und es ist vollkommen egal, ob mir PETA oder völlig verwirrte Wolfsschmuser die Pest an den Hals wünschen. Als Jäger, Hundeführer, Hobby-Tierhalter und Nicht-Verbandsfunktionär muss ich nicht „mit den Wölfen heulen“ und geheuchelte Durchhalteparolen im Sinne von „Die Kreisjägerschaft XY begrüßt die Wiederkehr des Wolfes“ nachbrabbeln.“

„Als Jäger, Hundeführer, Hobby-Tierhalter und Nicht-Verbandsfunktionär muss ich nicht „mit den Wölfen heulen“ und geheuchelte Durchhalteparolen … nachbrabbeln“

Neben den Problemen mit den Wölfen, kommt noch eine andere Gefahr hinzu. Die Öffentlichen oder „Halböffentlichen“ Stellen vertragen immer weniger Kritik. Ein – allzu – offenes Wort gegen gegen den Wolf und die amtliche Eignung als Jäger ist schnell infrage gestellt. Oder der „Rissgutachter“ schaut beim Tierhalter noch genauer hin. Oder Anträge für Ausgleichszahlungen bleiben liegen. Die Mittel und – Wege der amtlichen Bürokratie – sind zahlreich: Oder beinahe schon zahllos.

>>Radio Lausitz<<

„Im Tierpark Weißwasser haben Tierpfleger eine traurige Entdeckung gemacht. Am Wochenende wurden drei tote Kängurus gefunden, eines am Samstagmorgen und zwei weitere bereits am Freitag. Den Spuren an den Tieren nach zu urteilen, wurden sie gerissen, hieß es von der Polizei am Montag.“

Mit den Wölfen heulen: Wenn ein vermeintlich „kapitaler Riesenfuchs“ Amok läuft

Nach Darstellung soll es angeblich ein „kapitaler Fuchs“ und gewiss kein Wolf gewesen sein. So Mancher dürfte sich da verwundert die Augen reiben. Aber nicht nur arme Kängurus sind betroffen, sondern sogar Schafe. Ein anonymer Bürger bringt es recht treffend mit einen Kommentar auf den Punkt: „Nun ist auch noch ein „Riesenfuchs“ der Übeltäter. Für wie dumm halten Sie uns eigentlich.

Nun ist auch noch ein „Riesenfuchs“ der Übeltäter. Für wie dumm halten Sie uns eigentlich.

Bevor es die Wölfe in der  Lausitz gab, waren Füchse hier durchweg heimisch und nirgendwo waren Meldungen bekannt: Füchse hätten angeblich Schafe oder Kängurus gerissen. Einige staatliche Biologen mögen sicherlich mit aufwendigen und teuren Studien das Gegenteil behaupten. Aber wer Füchse in freier Wildbahn schon mal beobachtet hat, der weiß durchaus, es entspricht nicht ihrer Natur. Füchse sind nicht kleinen Wölfe. Der Fuchs ist – abgesehen von Paarungszeit – ein Einzelgänger, er – Jagd niemals in Rudel – und geht selten Risiken ein. Bedeutet: Um große Beutetiere macht er gewöhnlich einen Bogen. Schon bei einen renitenten Wildkaninchen ist häufig Schluss. Zum Teil treten Marder und Wiesel da schon viel aggressiver auf. Zwar kann ein in die Enge getriebener oder mit Tollwut befallener Fuchs, auch schon mal ein größeres Säugetier beißen, aber wohl kaum töten. Sicherlich mögen sich genügend staatlich bezahlte Biologen finden, die – genau das Gegenteil behaupten – und es ist gewiss äußerst unklug, ihnen zu widersprechen. Ein beliebtes Zitat aus DDR-Zeiten: „Hose mit der Kneifzange zumacht.“

 

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