Wie die Wolfspopulation die Artenvielfalt bedroht

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Der Wolf steht unter Artenschutz: Angeblich sei er eine bedrohte Tierart. Das an dieser These Zweifel angebracht sind: Das dürfte offenkundig sein. Das Verbreitungsgebiet des Wolfes reicht – vereinfacht – von Atlantik bis zum Pazifik. Niemand kennt die genaue Zahl der Tiere: In Wirklichkeit wird die „Schutzwürdigkeit“ des Wolfes mit einen vollkommen unseriösen Zahlenwerk begründet. Das Schlimmste dabei: Andere tatsächlich schützenswerte Tierarten gehen mithin leer aus.

Wie der Wolf die Mufflon-Herde ausrottete

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„So sei die vor hundert Jahren angesiedelte Mufflon-Herde in der niedersächsischen Göhrde östlich von Lüneburg inzwischen vollständig verschwunden. Versuche, die Tiere zu ihrem eigenen Schutz einzufangen, seien gescheitert.“

Wölfe bedrohen die Artenvielfalt

Beim Mufflon handelt es sich um das ursprünglich im Europa beheimatete Wildschafart: Aus dem unser heutiges Hausschaf hervorgegangen ist. Die Art ist Selten geworden und „sollte“ eigentlich streng geschützt sein: Doch der Wolf hat augenscheinlich die mühsam angesiedelte Mufflon-Herde ausgerottet.

Die Wölfe dezimieren geschützte Arten

In Puncto Wolf wird gern übersehen, dass die Lausitz und weite Teile Europas kein menschenleerer Urwald, sondern – schon immer – eine Kulturlandschaft waren. Insbesondere Jäger und Landwirte schaffen erst die Voraussetzungen: Das bestimmte Tierarten hier überhaupt existieren können.

„Feld- und Wiesenvögel haben es schwer bei uns“

>>Landesbund für Vogelschutz in Bayern<<

„Feld- und Wiesenvögel haben es schwer bei uns: Von allen heimischen Vogelarten haben sie in den letzten Jahrzehnten die stärksten Rückgänge erlebt. … Nicht nur seltene Arten wie Ortolan, Brachvogel oder Kiebitz sind heute auf dem Rückzug … und andere ehemals häufige und weit verbreitete Arten stehen unter Druck.“

„Seltene Arten wie Ortolan, Brachvogel oder Kiebitz sind heute auf dem Rückzug“ 

Der Kiebitz ist ein sogenannter „Bodenbrüter“ – bedeutet: Der Vogel baut sein Nest nicht in Baumwipfeln, sondern er errichtet es auf dem Boden und zieht dort auch seine Jungen auf. Besonders die flugunfähigen Jungtiere sind praktisch chancenlos gegen den Wolf. Es ist daher kaum verwunderlich, dass der Kiebitz gezielt die Nähe des Menschen – besonders von Weidetierhaltern – sucht. Die Anwesenheit des Menschen sorgt gewissermaßen für seinen Schutz. Außerdem benötigt der Kiebitz idealerweise eine offene Landschaft, wie sie – vom Landwirten – gepflegte Wiesen nun mal bieten.

Bodenbrüter Kiebitz: Leichte Beute für dem Wolf

Da aber der Wolf nicht nur die Schafe, Ziegen und Rinder, sondern im Zuge dessen auch noch dem Berufsstand des Schäfers dezimiert: Dürfte die Entwicklung sich für viele geschützte Tierarten katastrophal auswirken. Doch das zunehmende Verschwinden von Weidetierhaltern ist beim Artenschutz praktisch kein Thema. Zwar ist viel – auf offiziellen Dokumenten – über die vermeintlichen Vorzüge über die Anwesenheit des Wolfes zu lesen: Aber all die Nachteile bleiben fast komplett ausgeklammert. Eine kritische Bestandsaufnahme wird man faktisch vergeblich suchen. Ohnehin stellt sich die Frage immer Dringender: Weshalb steht der Wolf überhaupt unter Schutz? Eine sehr befremdliche Antwort liefert darauf die Bundesregierung.

Wolfspopulation: Offenkundig falsche Zahlenwerk von der Bundesregierung

>>Deutscher Bundestag (PDF-Datei) <<

„Wie viele Wölfe in absoluten Zahlen leben nach Kenntnis der Bundesregierung derzeit in Deutschland?

… Für die kontinentale biogeografische Region wurde für die Populationsgröße ein Minimum von 125 und ein Maximum von 133 adulten Individuen angegeben.“

Angeblich – „Maximum von 133 adulten Individuen“

Was wie ein Scherz klingen mag, ist tatsächlich ernst gemeint. Angeblich sollen maximal 133 Wölfe in ganz Deutschland leben. Alleine der Wolfsbestand in der Lausitz dürfte erheblich größer sein. In typischen Beamtensprech redet man sich heraus: Das vermeintlich nur „Wolfs-Rudel“ und keine Einzeltiere gezählt werden. Überspitzt: Ein klein gerechneter Bestand rechtfertigt also dem Wolfsschutz. Jenseits der mathematischen Zauberkunst von Regierungsbeamten machen hingegen Jäger ganz andere Angaben zum Wolfsbestand: Der Deutsche Jagdverband geht von – mindestens – 1.000 Tieren aus: Doch alleine schon 250 Tiere würden für einen sicheren Bestand ausreichen. Die Antwort der Bundesregierung ist insofern vielsagend: Das es beim Wolf offenkundig wohl weniger um Artenschutz, sondern mehr um irgendeine seltsame Wolfsideologie gehen mag.

 

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