Kommando Spezialkräfte – auflösen statt strukturelle Probleme verschleppen

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„Wie ordentlich kann im Kommando Spezialkräfte aufgeräumt worden sein, wenn Jahre zurückliegende rechtsextreme Umtriebe erst jetzt gemeldet wurden?“, kommentiert Christine Buchholz, für die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags, die Berichte über Ermittlungen des Militärischen Abschirmdienstes in zwei weiteren rechtsextremen Verdachtsfällen.

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Von Christine Buchholz

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Buchholz weiter:

„Es ist nicht akzeptabel, dass wir von den Vorgängen wieder einmal zuerst aus der Presse erfahren haben. Die Fraktion DIE LINKE im Bundestag fordert vom Bundesverteidigungsministerium eine unverzügliche Aufklärung.

Die rechtsextremen Vorfälle im Kommando Spezialkräfte (KSK) sind kein Einzelfall, immer wieder gibt es neue Enthüllungen. Das BMVg ist offenbar stärker bemüht, die Einsatzfähigkeit des KSK wiederherzustellen, als der Aufklärung der strukturellen Ursachen der rechten Umtriebe in der Elitetruppe nachzugehen.

Vor 25 Jahren wurde das KSK aufgestellt. Es wird Zeit, dass beim KSK richtig aufgeräumt wird. 25 Jahre nach seiner Gründung muss es endlich aufgelöst werden!“