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Lukrative Geschäfte: Der organisierte Organhandel

Screenshot youtube.com

Hinter vermeintlich mildtätigen Zwecken, verbergen sich häufig knallharte wirtschaftliche Strukturen. So auch beim Organhandel. Die ganze Transplantationsmedizin erwirtschaftet aus diesen Sektor unheimliche Profite.

Organhandel: Profit vor Gesundheit

>>T-Online<<

„Der Haken: Spahn verdiente schon vor Jahren an Lobbyarbeit für den Medizin- und Pharmasektor.“

 

>>Abgeordnetenwatch.de<<

„Karl Lauterbach und das Versteckspiel mit dem Nebenverdienst … Wie viel er als Aufsichtsratsmitglied bei den privaten Rhön-Kliniken verdient, könne jeder auf seiner Homepage nachlesen. Doch dort verschleiert er die Höhe seiner Nebeneinkünfte, statt dessen verweist er auf den Geschäftsbericht des Klinik-Konzerns, den man allerdings erstmal mühsam recherchieren muss.“

Befürworter des Organhandels: Lobbyisten des Gesundheitssektors oder doch eher Politiker?

Neben Verschleierungen von Nebenauskünften aus den Bereichen des „Gesundheitssektors“ , teilen die beiden Politiker noch eine weitere Leidenschaft: Die Protagonisten sind eifrige Verfechter der Organspende. Allerdings ist bei genauer Betrachtung nicht ganz eindeutig: Ob die beiden Figuren, sich selbst eher als Lobbyisten oder mehr als Politiker sehen? Die Grenzen in diesen Bereich verschwimmen zusehends. Aber nicht nur dort.

Pharmareferent und Arzt: Die Grenzen verschwimmen immer mehr

>>junge Welt<<

„Deckmantel für Pharmalobby Arzneimittelbranche gibt Millionen Euro für Weiterbildungen von Ärzten aus. … Die Pharmabranche gibt jährlich Dutzende Millionen Euro für Sponsoring aus, darunter die Mitfinanzierung von Weiterbildungen. Neben ihrem Geld bringen die Konzerne auch Referenten in eigener Sache mit. MEZIS hat die Omniamed-Aktivitäten seit Anfang 2018 unter die Lupe genommen. In über 90 Prozent der untersuchten Fälle tauchten Vortragende auf der Gehaltsliste von Unternehmen auf, die als Sponsoren der jeweiligen Tagung in Erscheinung traten. Dadurch gerieten die Beiträge zu »reinen Werbeblöcken«, bilanzierte die Organisation. Das Geschäftsmodell führe »nachweislich zu schlechteren Fortbildungsergebnissen und verändertem Verschreibungsverhalten« und benachteilige obendrein »interessenkonfliktfreie, kleinere Anbieter«.

Teure Anwälte und gute Verbindungen zur Politik: Wenn es keine Korruption geben darf

Diese „Geschäftsmodelle“ dürfen allerdings nicht als Korruption bezeichnet werden: Denn die betreffenden Unternehmen, verfügen über ausgezeichnete Rechtsanwälte und gute politische Verbindungen. Hinter den ganzen Floskeln der Humanität und Nächstenliebe, verbirgt sich nämlich ein knallhartes Geschäftsfeld. Nicht nur Kliniken bekommen für diese Operationen lukrative Fallpauschalen ausbezahlt, sondern auch die Pharmabranche verdient daran ausgezeichnet mit. Denn um Abstoßungsreaktionen des fremden Organs zu vermeiden, ist ein ganzer Medikamentencocktail erforderlich. Die erwünschten Nebenwirkungen davon: Bekommen die Aktionäre später als Aktien-Dividende auf ihr Konto ausgezahlt.

Organtransplantation: Gute Geschäfte für Kliniken und Pharmaindustrie

Manch ein Arzt, stellt hierbei ethische Grundsätze etwas weiter hinten an, wenn es die Klinikbilanz erfordert. Selbstverständlich muss nicht zwangsläufig jedes erkrankte Organ durch ein anderes ersetzt werden. Allerdings die Transplantation von Organen, ist ein vielfaches Lukrativer als deren Heilung. Der hohe Bedarf an Organen, kommt gewiss nicht von ungefähr. Aber über die Ursachen, schweigt man sich dann doch lieber aus. Auch wird vermutlich aus den selben Gründen, die synthetische Herstellung von Organen eher stiefmütterlich behandelt.

Organtransplantation ist finanziell lukrativer als die Heilung von erkrankten Organen

>>Hamburger Morgenpost<<

„Widerspruchslösung statt Freiwilligkeit Organspende … Jeder wird automatisch zum Spender – außer er widerspricht ausdrücklich.“

Organspende: Alleine schon der Begriff ist irreführend. Eine „Spende“ beruht nun mal grundsätzlich auf Freiwilligkeit, alles andere ist gesetzlicher Zwang.

Organspende: Ein irreführender Begriff

Hinzu kommt: Fern am Horizont zeichnet sich schon heute ab, wo die Reise womöglich hin geht. Offizielle Portale, wie Organspende-info.de von der „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“ lassen praktisch keinerlei mehr Kritik zu. Von staatlicher Seite wird bereits heute, jedweder Dialog über die Angelegenheit verweigert. Auch stellt sich in der ganzen Gemengelage die Frage: Wie lange es bei einer „unbürokratischen Widerspruchslösung“ eigentlich noch bleiben wird? Der nächste Schritt wäre ein bisschen mehr Bürokratie einzufordern, sprich: Nur noch amtliche Formblätter für die Widerspruchslösung zu zulassen. Die Ersten, die nicht mehr widersprechen dürften, wären wohl Harz-IV-Empfänger: Eine sogenannteOrganspendepflicht für ALGII-Empfänger“ wurde ja bereits ins Spiel gebracht.

 

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