Warum Feministinnen gegen Frauen kämpfen

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Frauenbewegung? Feministinnen? Sind das nicht die, die ihre BHs verbrannt haben? Sind das nicht alles Männerhasserinnen und Lesben?“ Genau genommen hassen Feministinnen auch Frauen – die keine Feministinnen sein wollen. Unterschwellig arbeiten die selbsternannten Frauenrechtlerinnen: Mit aller Härte gegen andere Frauen.

„Feminismus will die Umerziehung der Geschlechter“

>>Pinkstinks Germany<<

„Feminismus will die Umerziehung der Geschlechter: Mädchen sollen zu Jungen gemacht werden und Jungen zu Mädchen.

Kriegen wir ständig zu hören, bleibt ausgesprochen befremdlich. Wer sollte das wollen und warum? Was könnte der Nutzen einer solchen Umerziehungsmaßnahme sein? Das würde lediglich auf einen Feminismus zutreffen, der stark in zweigeschlechtlichem Denken verhaftet ist und eine sehr beschränkte Form von Patriarchat mit einer sehr beschränkten Form von Matriarchat ersetzen will. Dieser Feminismus hätte totalitäre Züge, weil er von absoluter Herrschaft (Jungen) und absoluter Ohnmacht (Mädchen) ausgeht und diese Verhältnisse umkehren will. Wenn dem nicht so wäre, müsste er ja auf Diversität und Pluralität setzen. Also auf das, wofür sich die überwältigende Mehrheit der Feminist*innen ausspricht.

Feminismus betreibt Gleichmacherei. Obwohl viele Unterschiede zwischen den Geschlechtern bestehen, argumentiert Feminismus absichtlich über sie hinweg, um eine Form von Gleichheit herzustellen, die so überhaupt nicht existiert.

Das genaue Gegenteil trifft zu: Selbst Vertreter*innen des Gleichheitsfeminismus behaupten nicht, dass Frauen und Männer exakt gleich sind. Sie stellen lediglich fest, dass zum einen viele der angeblich angeborenen Unterschiede sozialisiert sind, und es zum anderen noch diverse andere Kategorien gibt, an denen Unterschiede und Gleichheiten festgemacht werden können. Tatsächlich betreibt die Gegenseite Gleichmacherei. Binnengeschlechtliche Gleichmacherei. Das heißt, Männer haben zu sein wie andere Männer und Frauen wie andere Frauen.“

„Feminismus betreibt Gleichmacherei“ – Gleichberechtigung ist etwas anderes

Der Text geht noch eine ganze Weile so weiter. Die Kernbotschaft lautet: “ … viele der angeblich angeborenen Unterschiede sozialisiert sind … “ Nur wo sind die Beweise, für diese steile These? Auf diesen Planeten gibt sehr viele Kulturen – mal abgesehen von wenigen Ausnahmen – sind die Geschlechterrollenverhältnisse überall gleich verteilt. Ein Hochtechnologieland, unterscheidet sich in diesen Punkt kaum, von irgendeinen indigenen Volksstamm, die noch so leben, wie zu Zeiten der Jungsteinzeit. Auch der Hormonhaushalt ist bei den Geschlechtern ganz anders aufgebaut, was wiederum die Entwicklung des Gehirns und die Interessen beeinflusst. Natürlich gibt es von dieser Regel immer mal wieder Ausnahmen – was wiederum ein anderes Thema ist. Auf alle Fälle, lässt sich ein ganzer Katalog an wissenschaftlichen Argumenten aufstellen. Der Feminismus auf der anderen Seite, hat nur eine schrille Ideologie zu bieten. Natürlich hegt kaum jemand die Absicht, Frauen zu benachteiligen. Nur nachvollziehbare Benachteiligungen sind – außerhalb  der Feminismus-Literatur – kaum zu finden.

Wenn Komplimente als „sexistische Beleidigung“ gelten

>>Freie Presse<<

„Wegen einer Bemerkung im Landtag wird CDU-Fraktionschef Frank Kupfer Sexismus vorgeworfen. … Kupfer war in der Aussprache zum Haushaltsentwurf der Regierung am 16. August zu Beginn seiner Rede auf Vorrednerin Verena Meiwald (Linke) mit den Worten „Frau Kollegin Meiwald, hübsches Kleid!“ eingegangen – um danach hinzuzufügen: „Das war aber auch das einzig Positive an Ihrer Rede – leider.“ Die 19 Unterzeichnerinnen – darunter bis auf einen Krankheitsfall alle Frauen von Linken und Grünen, auch Meiwald selbst – sehen darin eine „unangemessene, bewusst sexistische, mit gegenseitiger Achtung und Respekt der Abgeordneten des Landtages nicht zu vereinbarende Herabsetzung“, die nicht hinnehmbar sei.“

Gleichmacherei mit Gleichberechtigung verwechselt

Hätte eine leblose Schaufensterpuppe das Kleid getragen, wäre es wohl trotzdem Sexismus gewesen. Ähnlich Vorfälle gehören mittlerweile zum Alltag. Das die Sexsimusdebatte aus Rand und Band geraten ist, zeigt sich auch daran: Das ein harmloser Flirt, sehr schnell zu juristischen Konsequenten führen kann. Der Vorwurf: Eine „sexuelle Straftat“ begangen zu haben ist recht schnell zur Hand.

„Wenn Komplimente als Sexismus betrachtet werden?“

>>taz<<

„Wie kann ich noch Menschen anflirten, kennenlernen, oder eine*n Partner*in finden, wenn Komplimente als Sexismus betrachtet werden? Wie komme ich überhaupt in Kontakt mit anderen Menschen, ohne dass sie sich sexuell belästigt fühlen?“

„Wie komme ich überhaupt in Kontakt mit anderen Menschen, ohne dass sie sich sexuell belästigt fühlen?“

Kernfrage: Wie können Menschen einen Partner finden, wenn jede Ansprache praktisch schon eine Straftat darstellt? Nicht nur den Männern, sondern auch den Frauen erweist der Feminismus damit einen Bärendienst. Die negativen Konsequenzen sind zwar offensichtlich: Doch davon will die moderne Feministin nichts wissen.

 

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