Zwischen Christenverfolgung und Rückbesinnung zu urchristliche Werten

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Die Fakten liegen vor und es lässt sich nicht mehr unter den Teppich kehren: Christenverfolgung ist auch in Deutschland eine bittere Wirklichkeit.“ So das nüchterne Fazit von der Deutschen Evangelischen Allianz. Es handelt sich dabei um keine subjektive Einschätzung, sondern das Bundeskriminalamt stützt diese Ansicht mit ganz konkreten Zahlen: Von Beischmierereien und Vandalismus, über Beleidigungen und körperliche Angriffe, sogar bis zum Mord an Christen reicht das Spektrum.

Christenverfolgung und der Mord an Christen

Denn die Christenverfolgung ist im Laufe der Geschichte ein sehr beständiges Element geblieben. Schon zu Zeiten des römischen Kaisers Nero wurden Christen für dem Brand im Rom verantwortlich gemacht. Doch zu genau dieser Zeit hat das Christentum seine eigentliche Stärke gefunden. Verblüffend sind dabei die Pfarrellen zur Gegenwart: Denn etwas Abseits von der großen Öffentlichkeit findet auch eine Rückbesinnung auf urchristliche Werte statt.

Wenn sogar der Papst christliche Märtyrer ehrt

>>Vatican News<<

„Nagasaki: Papst ehrt japanische Märtyrer – Dabei warf er auch einen bitteren Seitenblick auf die Tatsache, dass noch heute in vielen Teilen der Welt Christen um ihres Glaubens willen zu Märtyrern werden.“

„Noch heute in vielen Teilen der Welt Christen um ihres Glaubens willen zu Märtyrern werden“

Es sind nicht nur Märtyrer die für ihrem Glauben gestorben sind, sondern für gewöhnlich beginnt die Christenverfolgung bei unscheinbaren Schmierereien – wie „Fuck Jesus“ – und steigert sich dann über Beleidigungen und einfachen körperlichen Angriffen immer weiter: Bis am Ende jede Grenze fällt.

Die Christenverfolgung beginnt immer Unscheinbar

>>Lausitzer Rundschau<<

„Franz Kretschmer ärgert sich. Und das schon seit ein paar Monaten. Es geht um einen Schriftzug, der seit einiger Zeit auf einer Mauer am Kreisarchiv in der Fruchtstraße/Elsässer Straße in Forst zu lesen ist: Fuck Jesus, heißt es dort.“

Schmierereien – „Fuck Jesus“

Schmierereien – wie „Fuck Jesus“ – gehören mittlerweile leider zur Tagesordnung. Sukzessive steigert sich so die Christenverfolgung immer weiter. Schon heute trauen sich Menschen nicht mehr öffentlich Kreuze oder andere christliche Symbole zu tragen. Auch die Schändung von Kirchen gehört mittlerweile zur traurigen Realität dazu. Sogar der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk diffamiert ganz Ungeniert das Christentum. Doch schon in der Antike wurden Christen wegen ihres Glaubens verfolgt.

„Christen lieferten einen revolutionären Gegenentwurf“

>>Triumph einer Untergrundsekte von Holger Sonnabend (Buch) <<

„In den antiken Gesellschaften waren die Rollen klar verteilt: Oben die Eliten, unten die einfachen Menschen, dazwischen die Mittelschicht, ganz unten die Sklaven. … Die Christen lieferten einen revolutionären Gegenentwurf – sowohl in der Theorie als auch in der Praxis. Vor Gott sind alle Menschen gleich, predigten sie. Es gibt keinen Unterschied zwischen Armen und Reichen, Männern und Frauen, Fremden und Einheimischen, Sklaven und Herren, Alten und Jungen. Keiner ist mehr wert als der andere.“

„Vor Gott sind alle Menschen gleich“

Das Christentum ist in dem Anfängen sicherlich nicht angetreten um die Welt zu verändern. Noch gab sich die frühen Christen der Illusion hin, die damaligen gesellschaftlichen Normen infrage zu stellen. Vielmehr lebten sie ihre Religion in ihren eignen kleinen Gemeinden aus. Ausschließlich dort – unter sich – konnten sie ihren Glauben ausleben.

„In den Gemeinden, wo sie gemeinsam beteten, sangen, speisten, sprachen“

>>Triumph einer Untergrundsekte von Holger Sonnabend (Buch) <<

„Aber wenn sie unter sich waren, sollte alles besser sein als in der Welt draußen. Unter sich waren die Christen in den Gemeinden, wo sie gemeinsam beteten, sangen, speisten, sprachen. In den Gemeinden bestanden die Christen den Praxistest. Hier lebten sie so, wie sie es nach den eigenen Lehren tun sollten. Gesellschaftliche Schranken spielten keine Rolle, ebenso wenig ethnische oder kulturelle Gegensätze.“

„In den Gemeinden bestanden die Christen den Praxistest“

Innerhalb dieser urchristlichen Gemeinden kam es bisweilen zu sehr skurrilen Situationen: Sklave und der dazugehörige Sklavenhalter fanden sich beispielsweise in der selben christlichen Gemeinde wieder. Nach außen hin mussten – beide – den gesellschaftlichen Schein waren, aber innerhalb ihrer Gemeinde befanden sie sich auf gleicher gesellschaftlicher Augenhöhe.

Der Erfolg von urchristlichen Rezepten

Zu dieser waren es auch keine klassischen Gottesdienste – wie sie vielerorts noch heute anzutreffen sind – sondern sehr lebendige Veranstaltungen, wo rege bei Essen und Getränken diskutiert wurde. Jesus Christus selbst hatte es ja auch so vorgelebt. Genau diese urchristlichen Rezepte können sogar in der modernen Zeit erfolgreich sein.

„Jeden Sonntag drängen sich ca. 500 Gläubige in die 400 Menschen fassenden Bänke“

>>Bild<<

„Über Besucherschwund kann sich der Geistliche in seiner evangelischen St.-Martini-Gemeinde nicht beklagen. Jeden Sonntag drängen sich ca. 500 Gläubige in die 400 Menschen fassenden Bänke. … “ … Das Wort Gottes nicht mehr konsequent verkündet und die Arbeit auf sozialdiakonisches Handeln reduziert, muss man sich nicht wundern, wenn die Gläubigen weg bleiben.“ … Statt der klassichen Andachts-Liturgie mit Predigt und Segen soll dort künftig über Politik, Gesellschaft und Kultur debattiert werden.“

Wenn das Wort Gottes nicht mehr konsequent verkündet wird

Statt sich im Klein-Klein von liturgischen Ansichten zu verlieren, sollte vielmehr die gemeinsamen Werte und weniger die unterschiedlichen Differenzen betont werden. Solche lebendige christliche Gemeinde-Abende können auch für dem Prediger sehr erhellend sein.

 

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