Die strukturellen Fehlplanungen der Bahn

Screenshot nydailynews.com

Die Bahn ist von zahlreichen Managementfehlern geplagt, mal werden dringend benötigte Strecken nicht verwirklicht oder vorangetriebene Bauprojekte enden im Desaster.

>>stuttgarter-nachrichten.de<<

“Der beschädigte Tunnelabschnitt unter der abgesackten Rheintalbahn im badischen Rastatt soll bis Freitag auf 150 Metern Länge mit Beton gefüllt werden. Zunächst war nur von 50 Metern Länge die Rede gewesen. Bis zum Montag seien 6000 von geplanten 10 500 Kubikmetern Beton in die Röhre eingefüllt worden, sagte der Arbeitsgebietsleiter der Deutschen Bahn, Jürgen Kölmel, bei einer Baustellenbesichtigung am Montag. Die Gesamtmenge entspricht rund 1300 Betonmischer-Lastwagen. Die 18 Millionen Euro teure und 90 Meter lange Tunnelvortriebmaschine wird komplett mit einbetoniert. Anschließend sollen die Gleise wieder hergestellt werden. Was genau etwa 40 Meter hinter dem Schneidrad der Tunnelbohrmaschine passiert ist, kann Kölmel nicht sagen. Immer wieder verweist er auf Untersuchungen, die erst angestellt werden müssten.”

 

>>Basler Zeitung<<

“Die grosssprecherische Politik Deutschlands, die gerne mal Vorgaben für Drittweltländer und andere beinhaltet, sie verdient in Anbetracht des Chaos im Güterverkehr nur Hohn und Spott. Es ist diese grossspurige Politik, die anderen gerne vorgibt, wie erfolgreiche Klima- , Wirtschafts- oder Sicherheitspolitik auszusehen hat. … Es ist genau dieselbe Politik, die es zulässt, zwei von drei europäischen Nord- Süd-Achsen zwecks Sanierung zu schliessen, während die dritte in offensichtlich dilettantischer Weise untertunnelt wird. Der Warenverkehr in weiten Teilen Europas liegt deswegen darnieder. Ins Bild passt, dass sich in Deutschland derzeit für keinen Politiker so etwas wie eine Verantwortlichkeitsfrage stellt. Wer für die Schäden bei Dienstleistern und Privatindustrie aufkommt, bleibt damit unklar. Die Schweiz täte gut daran, Deutschland künftig als Drittweltstaat einzustufen, insbesondere, wenn es dort um Infrastruktur- und Verkehrspolitik geht.”

Mit vergleichbaren Eifer werden auch in der Lausitz Bahnprojekte voran getrieben.

>>Lausitzer Rundschau<<

“Schon zu DDR-Zeiten war ein Ausbau der eingleisigen Diesellok-Strecke zwischen Cottbus und Görlitz auf zwei Gleise und mit elektrischem Fahrdraht anvisiert worden. Weiter als bis zur “Randnotiz” in Bundesverkehrswegeplänen hat es das Projekt aber nie geschafft. Nach Jahrzehnten eröffnet sich nun für die Lausitz eine große Chance. Zwar ist der BVWP bis 2030 schon beschlossen. Eine Hintertür hat der Bund für dieses Vorhaben aber noch offen gelassen. Um in die Kategorie des vordringlichen Bedarfs des BVWP aufzurücken, müssen Potenziale und Wirtschaftlichkeit der 93,7-Kilometer-Strecke nachgewiesen werden. … Statt zwei Gleisen soll es beim bestehenden einen Gleis bleiben, allerdings mit weiteren Ausweichstellen. Die elektrische Oberleitung wird auf Tempo 120 (statt 160 km/h) ausgelegt, wofür maximal zwei Trafostationen notwendig wären.”

Eine echte leistungsfähige Bahnstrecke wird bis auf weiteres nicht entstehen, dabei liegen die Ursachen eindeutig in einer fehlerhaften Planungen des Bahnkonzern begründet und das obwohl eine leistungsfähige Infrastruktur essentiell für die wirtschaftliche Entwicklung ist. Selbst die positiv beschiedene Potenzialanalyse für diese Strecke wird einfach negiert.

>>german.china.org.cn<<

“Eine Zugfahrt zwischen Beijing und Shanghai dauert bald nur noch 4,5 Stunden. Dies gab Chinas Eisenbahngesellschaft, die China Railway Corp., am Sonntag bekannt. Auf der Strecke werden die neuen „Fuxing-Züge“ eingesetzt. Dabei handelt es sich um die schnellsten HGV-Züge der Welt, die eine Geschwindigkeit von 350 Stundenkilomtern erreichen.”

Natürlich ist es sehr wohl möglich Verkehrsprojekte effektiv und zeitnah voran zu treiben.

 

 

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