Oberleitungs-Lkws gehören zukünftig zum Straßenbild

Screenshot siemens.com

Der Antrieb mit elektrischer Energie vor allem mittels einer Batterie hat seine Tücken – besondere was Fragen nach Speicherung und Ladedauer betreffen. Weshalb parallel die Forschung an anderen Konzepte erfolgt: Auf Teststrecken im US-Bundesstaat Kalifornien und Templin-Groß Dölln werden Elektro-LKW´s getestet. Die Besonderheit dabei: Die Stromversorgung erfolgt durch eine Oberleitung und wenn diese nicht vorhanden ist – schaltet das Nutzfahrzeug auf konventionellen Antrieb durch ein Dieselaggregat um. Auf einem Autobahnabschnitt bei Stockholm findet bereits der Einsatz in der Praxis statt.

>>Siemens<<

“Im Juni 2016 ging der erste eHighway auf einer öffentlichen Straße in Betrieb. Auf einem zwei Kilometer langen Autobahnabschnitt der E16 nördlich von Stockholm wird für die nächsten zwei Jahre ein Siemens-Oberleitungssystem für Lkw getestet. Dabei kommen zwei Diesel-Hybrid-Fahrzeuge des Fahrzeugherstellers Scania zum Einsatz, die in Zusammenarbeit mit Siemens für den Einsatz unter der Oberleitung angepasst wurden.”

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>>n-tv<<

“Über zwei Autobahnabschnitte in Deutschland sollen schon bald neuartige Elektro-Lastwagen rollen. Spätestens ab Ende 2018 will das Bundesumweltministerium dort die Stromversorgung von Nutzfahrzeugen per Oberleitung testen. … Dem Tests gingen umfangreiche Vorarbeiten voraus. In einer ersten Phase sollten sich die Bundesländer zunächst mit Angeboten für Teststrecken um eine Teilnahme bewerben. “Nach der Bekanntgabe unserer Entscheidung werden die für die Pilotstrecken benötigten Infrastrukturen von den beiden ausgewählten Bundesländern ausgeschrieben”, erläuterte der Ministeriumssprecher. “Darauf können sich dann die Unternehmen bewerben.”  Installiert werden müssen neben den Masten für die Oberleitung auch die Steuerelektronik und die Anbindung an das Stromnetz.”

 

 

>>Gollem<<

“Damit der Stromabnehmer die Oberleitung nicht zerstört und sie auch trifft, wurden zahlreiche Sensoren verbaut, die es erlauben, bei einer Geschwindigkeit von bis zu 90 km/h den Kontakt zur Oberleitung herzustellen und falls notwendig auch wieder zu trennen.”

Auf diese Weise ließen sich die Abhängigkeit von Rohstoffimporten insbesondere Erdöleinfuhren von Ausland verringern und damit die Wertschöpfungskette der einheimischen Wirtschaft erhalten – was dem Kapitalabfluss bremsen und insbesonders der Lausitz zu Gute kommen würde.

 

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