Rückerkehrnetzwerk: Für eine bessere Zukunft

Screenshot vimeo.com

Das Rückkehrnetzwerk setzt sich für Menschen ein: Um sie zur Rückkehr in ihre angestammte Heimat zu bewegen. Auf diese Weise sollen regionale Strukturen gefördert, damit Unternehmen und Bürger enger einander gebunden werden.

>>rueckkehrernetzwerk.de<<

„Die Signale, die in der Welt heute aus Sachsen wahrgenommen werden, sind falsch und im konstruktiven Sinne schon gar nicht optimal. Bei persönlichen Treffen, z.B. Klassentreffen, klingt durchaus die Sehnsucht nach der alten Heimat durch und sie ist nicht oberflächlich, sondern tief empfunden und innig geäußert. Feststellung: Mindestens ein Drittel jeder Abiturklasse von 1990 lebt und arbeitet in den „alten“ Bundesländern, denn schon die DDR war zeitlebens ein Auswanderungsland. Zu bemerken ist, dass besonders junge und gut ausgebildete Frauen ihrer ostdeutschen Heimat vermehrt den Rücken kehrten mit den bekannten negativen, sozialen und politischen Folgen und Effekten für die Hiergebliebenen-Gesellschaft. Betrachtet man den Zeitraum von 1945 bis heute, lassen sich mehrere Abwanderungswellen unterscheiden. Einmal 1945 bis 1949, dann 1949 (Gründung der DDR) bis 1961 (Mauerbau), sodann nach der Wende 1989 bis 1994 und schließlich, was besonders traurig ist, vermehrt und deutlich ab dem Jahr 2000. Jetzt, fast 30 Jahre später, gibt es durchaus Anzeichen von mehreren Sachsen, die in Bayern, Schwaben oder an der Nordsee nach ihrer Heimat verlangen. Sie wollen raus aus dem von ihnen so empfundenen „Hamsterrad“ und möchten hinein in eine, wie auch immer geartete, Selbstverwirklichung. Hier kann die Initiative hilfreiche Angebote, Überzeugungsarbeit, ja regelrechte Beförderungen leisten. Fakten: Inzwischen suchen über 25.000 Unternehmen in Sachsen einen bzw. ihren Nachfolger. Zahlreich vorhanden sind preiswerte Second-Hand-Immobilien oder/und lukrative Baugrundstücke, von leerstehenden Wohnungen und verfügbaren Kindergartenplätzen ganz zu schweigen. Das „Rückkehrernetzwerk“ verbindet all diese Signale zu einer starken, hoffentlich stärker werdenden, positiven Botschaft. Um besser gehört zu werden, müssen die vielfältigen Initiativen gebündelt werden und koordiniert in Erscheinung treten.“

 

>>oberlausitz-leben.de<<

„Für Heimkehrer und Neu-Sachsen: Damit Sachsen, das zu den traditionellen Wirtschaftsstandorten in Deutschland gehört, weiter florieren kann, brauchen die Unternehmen qualifizierte Arbeitskräfte zur Sicherung ihres Fach- und Führungskräftebedarfs. Neben besten beruflichen Aussichten und Weiterbildungsmöglichkeiten bietet die ostsächsische Region noch dazu ein hervorragendes Wohn- und Lebensumfeld. Um regionale Arbeitgeber zu unterstützen, ihren Fachkräftenachwuchs zu sichern und freie Stellen in der erforderlichen Zeit besetzen zu können, bietet die IHK Dresden Unternehmen aus der Landeshauptstadt Dresden sowie aus den Landkreisen Görlitz, Bautzen, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge bereits seit 2004 das kostenfreie Stellenportal „Sachse komm zurück“ (www.sachsekommzurueck.de) an, dessen Jobofferten sich neben Sachsen, die ihre Heimat verlassen haben, natürlich auch an Jobsuchende aus der Region selbst, an Pendler oder potenzielle Neusachsen richten, die sich diesem Landstrich eng verbunden fühlen und hier gern leben und arbeiten wollen.“

 

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