Sense Glove: Der Datenhandschuh für die virtuelle Welt

Screenshot youtube.com

Das niederländische Unternehmen >>Sense Glove<< hat einen Datenhandschuh für die virtuelle Welt entwickelt. Dieser soll den Eindruck vermitteln, Virtual-Reality-Gegenstände real greifbar zu machen.

>>Vodafone.de<<

„Um vollkommen in die virtuellen Welt einzutauchen, musst Du das Gesehene auch anfassen können. Eine vielversprechende Lösung dafür bietet der VR-Handschuh „Gloveone“. Er simuliert den Tastsinn mit einer einfachen, aber effizienten Technologie. Wir verraten Dir, wie genau das funktioniert. … Deine Haut verfügt über verschiedene Rezeptoren. Dank dieser interpretiert Dein Gehirn Vibrationsfrequenzen sehr differenziert. So sorgt zum Beispiel das „Vater-Pacini-Körperchen“ in Deiner Haut dafür, dass Du Vibration zwischen 40 und 800 Hz tatsächlich als das wahrnimmst, was wir als Vibration (zum Beispiel wenn Du auf dem Smartphone eine Nachricht empfängst) bezeichnen. Eine Frequenz zwischen 0,4 und 100 Hz interpretiert das sogenannte „Merkel-Körperchen“ als Druck. Diesen Umstand können Entwickler nutzen, um dem Gehirn in einer virtuellen Umgebung taktile Empfindungen vorzugaukeln. Gruselig? Faszinierend! Auch Gloveone funktioniert auf dieser Art von Manipulation. Pro VR-Handschuh sind 10 Aktoren verbaut. Aktoren (auch Aktuatoren) sind Bauteile, die digitale Befehle in mechanische Aktionen umwandeln beispielsweise starten sie eine Vibration oder erhöhen die Temperatur. Sie sind im Prinzip die Bindeglieder zwischen analoger Mechanik und digitaler Umgebung. Die Aktoren befinden sich an den fünf Fingerspitzen und entlang Deines Handtellers. Jeder Aktor wird vom System separat angesteuert. Ein Beispiel: Wenn Du in der digitalen Welt ein Piano spielst, simuliert jeder Aktor verschiedene Druckstärken – abhängig von Deiner Bewegung und erzeugt so einen lauteren oder leiseren Ton. Damit die Bewegung übertragen werden kann, ist in jedem Finger zusätzlich ein Motion-Tracking-Sensor verbaut. Dieser leitet die Bewegung Deiner Hände und vor allem Deiner Finger an das Endgerät weiter.“

 

>>Heise.de<<

„Hier machen die Motoren des Handschuhs virtuelle Gegenstände greifbar: Schließt der Träger seine Hand um ein VR-Objekt, sperren die Motoren die Gelenke des Handschuhs genau in dem Augenblick, wo die Finger das Objekt in der Realität berühren würden. So soll man das Gefühl erhalten, den VR-Gegenstand tatsächlich in der Hand zu halten.“

 

>>Vrnerds.de<<

„Die Sensoren erreichen eine Datenrate von 500 Hz mit 150 FPS. Insgesamt sechs Aktoren sorgen für Feedback in Fingern und Handfläche, zehn Sensoren über jedem Fingerknöchel tracken die Bewegung. Für das Feedback benutzt der Handschuh Sound-Dateien, von denen der Handschuh bis zu 64 speichern kann. Entwickler können das Feedback über die Standard-Midi-API ansprechen. Weitere Sounddateien lassen sich via Bluetooth oder Micro USB hochladen. Die Akkulaufzeit soll bis zu 15 Stunden betragen, was auch für ausgiebige Spiele-Sessions ausreichend sein sollte.“

 

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Bild: nordvpn.com
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