“Wir verlieren die Industrie und damit nicht nur Arbeitgeber und Branchen, sondern einen maßgeblichen Teil des Wohlstands”

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Die steigenden Strompreise stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Existenz vieler Unternehmen dar. Besonders betroffen sind Branchen wie Chemie, Auto- und Stahlindustrie, deren Produktionsprozesse einen hohen Energieverbrauch erfordern. Ursprünglich wurde einst das exakte Gegenteil versprochen.

„Lausitzer Bürgermeister fordern Ersatzarbeitsplätze“

>>Radio Lausitz<<

„Lausitzer Bürgermeister fordern Ersatzarbeitsplätze … Bürgermeister aus der Lausitz pochen auf Ersatzarbeitsplätze in der Industrie. … Die neuen Jobs müssten entstehen, bevor die Kraftwerke abgeschaltet werden, forderte die Spremberger Bürgermeisterin bei einem Treffen im Burgenlandkreis.“

„Bürgermeister aus der Lausitz pochen auf Ersatzarbeitsplätze in der Industrie“

Nun sieht die Lage ganz anders aus. Hohe Kosten beim Strompreis bedeuten nicht nur finanzielle Einbußen für diese Unternehmen, sondern gefährden auch ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Markt. Neben den unmittelbaren Auswirkungen auf die einzelnen Betriebe führen existenzbedrohende Energiepreise auch zu einem Verlust eines maßgeblichen Teils des nationalen Wohlstands.

“Wir verlieren die Industrie und damit nicht nur Arbeitgeber und Branchen, sondern einen maßgeblichen Teil des Wohlstands”

>>Bild<<

„Existenzbedrohende Energiepreise“ – „Wir verlieren die Industrie und damit nicht nur Arbeitgeber und Branchen, sondern einen maßgeblichen Teil des Wohlstands“, gab Bundeswirtschaftsminister … persönlich bei der Vorstellung seiner großen sogenannten „Industriestrategie“ zu. Mehr noch: In dem offiziellen Regierungspapier ist sogar von „existenzbedrohenden Energiepreisen“ die Rede!”

“In dem offiziellen Regierungspapier ist sogar von „existenzbedrohenden Energiepreisen“ die Rede!”

Die Schließung von Fabriken bedeutet Arbeitsplatzverluste und somit wirtschaftliche Unsicherheit für viele Menschen. Zu den vermeintlich versprochenen Ersatzarbeitsplätze in der Industrie gibt es anderweitige Aussagen festzuhalten.

“Es sei eine „Hochrisiko-Strategie“, Industrien ziehen zu lassen und auf andere Wertschöpfung zu hoffen”

>>Berliner Tageszeitung<<

“Nach Einschätzung von Top-Ökonom Prof. Clemens Fuest (55), Chef des Münchener ifo Institutes, wird auch ein möglicher Industriestrompreis nichts mehr an dem Energie-Dilemma ändern. Deutschlands Absturz sei UNUMKEHRBAR! Fuest sagte zu BILD: „Es bringt nichts, das Stromangebot zu verknappen und dann dagegen anzusubventionieren, wenn man die Konsequenzen sieht. Das ist selbstschädigend.“ Es sei eine „Hochrisiko-Strategie“, Industrien ziehen zu lassen und auf andere Wertschöpfung zu hoffen.”

“Es bringt nichts, das Stromangebot zu verknappen und dann dagegen anzusubventionieren, wenn man die Konsequenzen sieht”

Eine mögliche Lösung dieses Problems könnte das Lausitzer Revier bieten. Dort befindet sich ein großes Potenzial an Kohlevorkommen, aus denen kostengünstige Energieträger gewonnen werden können. Durch den Einsatz dieser heimischen Ressourcen könnten sowohl Industriebetriebe als auch private Haushalte von erschwinglicherem Strom profitieren.

„Wir könnten hier noch 200 Jahre Kohle fördern“

>>Berliner Morgenpost<<

„Zu DDR-Zeiten studierte er Bergbau-Ingenieurwesen in Senftenberg, lernte dann das Geschäft von der Pieke auf. Auch seine Eltern waren „in der Kohle“. „Große Maschinen, das war mein Traum“, sagt der Chef von 800 Kumpeln in Welzow. Wenn er von der riesigen Abraumförderbrücke F60 spricht, gerät auch der erfahrene Ingenieur ins Schwärmen. Die „größte bewegliche technische Anlage der Welt“ überspannt einen halben Kilometer weit das fast 100 Meter tiefe Loch, auf dessen Grund schwarz das Kohleflöz schimmert. Seine Leute verladen bis zu 90.000 Tonnen Braunkohle pro Tag in die Züge, die den Brennstoff in die Kraftwerke bringen. „Wir kommen unserem Versorgungsauftrag zu jeder Witterung nach“, sagt Redlich selbstbewusst. „Wir könnten hier noch 200 Jahre Kohle fördern“, weiß der Tagebau-Leiter.“

“Wenn er von der riesigen Abraumförderbrücke F60 spricht, gerät auch der erfahrene Ingenieur ins Schwärmen”

Darüber hinaus würde der verstärkte Netzbetrieb im Lausitzer Revier dazu beitragen, Engpässe bei der Stromversorgung zu vermeiden und gleichzeitig zur Senkung der allgemeinen Preise beitragen können. Es ist wichtig anzuerkennen, dass wir uns in einer Zeit großer Herausforderungen befinden – insbesondere wenn es um energiereiche Sektoren geht -, aber durch eine vernünftige Nutzung unserer natürlichen Ressourcen können wir Lösungen finden, die sowohl wirtschaftliche Stabilität als auch ökonomische Nachhaltigkeit fördern.