Der christliche Glaube als Wertegerüst für den Alltag

Screenshot calledtocommunion.com

Der Tod eines nahen Angehörigen oder berufliche Überlastung führen nicht selten zu einer tiefgreifenden Lebenskrise. Das englische Wort „Burn-out“ macht dabei die Runde. Das Ausgebranntsein nimmt dabei stetig zu. In dieser Situation kompetente Hilfe zu finden, ist ein schwieriges Unterfangen. Ein stabiles christliches Wertegerüst kann hierbei sehr hilfreich sein.

>>Jesus.de<<

„Jahrelang hatte Christina Schöffler die kleinen Hinweise ihres Körpers ignoriert und damit ihre Grenzen ständig überschritten. Der daraufhin folgende Burn-out half ihr, einiges in ihrem Leben neu zu sortieren. … Ich bin christlich aufgewachsen. Hatte eine wunderbare Kindheit. Kaputt – das waren doch die anderen. Mein Auftrag war es, ihnen zu helfen. Die rettende Botschaft bringen. Und nun stand ich vor dem Trümmerhaufen meiner eigenen Seele. Ich erkannte, dass die Worte von Jesus mir galten: „Ich bin nicht für die Gesunden gekommen, sondern für die Kranken.“ Ich konnte erleichtert die Hand heben und sagen: „Jesus, hier! Ich brauche dich! Ich bin echt kaputt. Wie gut, dass du für mich gekommen bist!“ Und dann habe ich ihn gebeten, mir beim Sortieren und Aufräumen zu helfen. Darin ist er einfach so richtig gut. Er streckte die Arme nach mir aus und ich hörte seine Worte: „Bist du müde, ausgelaugt und religiös ausgebrannt? Dann komm zu mir. Lass uns zusammen sein und du wirst wieder zu Kräften kommen und dein Leben wiederfinden. Ich zeige dir, wie du wirklich zur Ruhe kommen kannst. Gehen wir zusammen, beobachte, wie ich die Dinge tue, lerne den ungezwungenen Rhythmus der Gnade. Ich werde dir nichts Schweres oder Krankmachendes auflegen. Bleib mit mir in Kontakt und du wirst lernen, frei und leicht zu leben.“ (Matthäus 11,28-30 – frei übersetzt aus „The Message“). Und genau das tat er und tut er bis heute: Er bringt mein angetriebenes Herz zur Ruhe. Er lehrt mich etwas vom Rhythmus der Gnade. Er befreit mich aus ungesunden Mustern und Bindungen. Manches fiel mit der Zeit einfach von mir ab, wie alte Blätter, wenn neues Leben nachkommt. Manches ist ein andauernder Prozess, weil es darum geht, langjährige Verhaltensmuster zu verändern. Aber Jesus macht mich ganz langsam neu und lässt mich wieder zu Kräften kommen.“

 

>>Idea<<

„Eine der erfolgreichsten Unternehmerinnen der Luxusartikel-Branche in Deutschland ist engagierte Christin. Die aus Korea stammende Chefin der Münchner Handtaschenfirma MCM, Sung-joo Kim, bekennt sich in einem Porträt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Ausgabe vom 15. Juni) zu ihrem protestantischen Glauben. Als Teenager habe sie nach dem Tod ihres großen Bruders begonnen, sich intensiv mit den Themen Leben und Tod zu beschäftigen. Sie habe zum ersten Mal die Bibel gelesen, sei in die Kirche gegangen und habe sich taufen lassen. Heute greife sie jeden Tag zur Heiligen Schrift und bete morgens und abends. Die Religion habe ihr nicht nur einen Glauben, sondern auch ein Wertegerüst gegeben: Arbeit als Pflicht, Kapital als Verpflichtung. „Klar muss eine Firma Geld verdienen, andernfalls geht sie unter“, erklärt die Unternehmerin. „Aber wenn sie nur ans Geld denkt, hat sie ihren eigentlichen Zweck verfehlt.“ Kapital schaffe Arbeit, Arbeit schaffe Wohlstand, und Wohlstand sei in einer Gesellschaft so gerecht wie nur möglich zu verteilen. Seit Jahren gebe die „Handtaschen-Königin“ daher rund 10 Prozent ihrer Gewinne an gemeinnützige Organisationen ab. Außerdem habe sie eine Stiftung aufgebaut, die Projekte in den Bereichen Bildung und Forschung, medizinische Versorgung sowie Unterstützung benachteiligter Frauen und Kinder in aller Welt. Mit ihrer Handtaschenfirma sei die Christin auf einem beeindruckenden Erfolgskurs, schreibt die Frankfurter Allgemeine. Als sie MCM 2005 übernommen habe, habe das Unternehmen vor dem Aus gestanden. Jetzt mache es pro Jahr rund 860 Millionen Euro Umsatz.“

 

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