Die Verleugnung der christlichen Identität

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Christliche Feiertage verschwinden still und heimlich. Verhüllung von historische Gemälde in Kirchen. Der staatliche Rundfunk heizt regelrecht eine Anti-Christliche Stimmung an. Teilweise steht sogar die christliche Identität selbst zur Disposition. In dieser angeheizten Klima, verbergen nicht Wenige ihren Glauben. Dabei bietet der christliche Glaube etwas: Was viele Menschen in der heutigen Zeit dringend Suchen.

„Niemand ist verpflichtet seine religiöse Überzeugung zu offenbaren“

>>Der Tagesspiegel<<

„Christliche Feiertage wurden mal erfunden, um Christen Zeit zu geben, ihren Glauben zu verinnerlichen. Sogar im Grundgesetz ist festgehalten, Feiertage dienten der „Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung“, Artikel 140. Inzwischen haben immer weniger Kirchensteuerzahler das Bedürfnis, sich seelisch zu erheben, Pfingsten dem heiligen Geist zu öffnen oder Himmelfahrt einer Bittprozession anzuschließen.“

Still und Heimlich: Die Abschaffung von christlichen Feiertagen

Selbst in so einem kurzem Auszug, wird vieles durcheinander geworfen. Der Artikel 140 sagt unter anderen aus: „Es besteht keine Staatskirche.“ Demnach ist es schon sehr vermessen anzunehmen: Das Christen automatisch einer der beiden großen Religionsgemeinschaften angehören müssen – und auch brav ihre Kirchensteuer zahlen. Folglich: Die Anzahl der Kirchensteuerzahler mag zwar bekannt sein – jedoch der Zahl der Christen hierzulande kennt niemand. Artikel 140: „Niemand ist verpflichtet, seine religiöse Überzeugung zu offenbaren.“ In der heutigen Zeit, ist es gewiss keineswegs von Vorteil „seine religiöse Überzeugung zu offenbaren“ . Nicht wenige Christen sind gezwungen ihren Glauben zu verleugnen. Kirchen und Christen werden allzu schnell in einem Topf geworfen: Außerdem ist der Vorwurf einer „Sekte“ anzugehören, auch recht schnell zur Hand.

Staatlicher Rundfunk: Kampagnen gegen das Christentum

Der staatliche Rundfunk fährt schon seit vielen Jahren, eine regelrechte Kampagne gegen alle Christen: Die außerhalb der beiden großen Kirchen ihren Glauben leben. Zwar mag es da mitunter auch skurrile Erscheinungen geben, aber das verbreitete allgemeine Bild: Das ist lediglich ein Zerrbild der Realität. In diese antichristliche Stimmung, bettet sich die Forderung nach der Abschaffung von christenlichen Feiertagen wunderbar ein. Still und heimlich sollen also christliche Feiertag verschwinden. Wie das konkret aussieht, zeigt ein Blick in die jüngere Vergangenheit. Mehr oder Weniger durch Zufall kam beispielsweise heraus, dass der Ostersonntag (außer in Brandenburg) gar kein gesetzliche Feiertag mehr ist. Der Buß- und Bettag wurden Mitte der 1990er Jahre – mit einer abenteuerlichen Begründung – weitestgehend abgeschafft. Auch der Pfingstmontag, steht schon seit Längeren ganz oben auf der Abschussliste. Dabei wird in der ganzen Abschaffungsorgie etwas ganz Wichtiges vergessen: Der geschichtlich-christliche Hintergrund.

Untrennbar: Geschichte Europas ist immer christliche Geschichte

>>Universität Bonn<<

„Die Christliche Archäologie als Forschungsbereich hat an der Universität Bonn eine lange Geschichte.“

Fast jeder etwas größere Ort hat eine christliche Kirche. Das Christentum ist in Europa so eng mit der Geschichte verwoben: Dass die allgemeine Geschichtsschreibung ohne den christlichen Hintergrund nicht auskommt. Weite Teile des Nahen Ostens und Nordafrikas waren ursprünglich mal christliche Gebiete. Das heutige christliche Europa, ist ohnehin nur der übrig gebliebene Rest davon.

Europa als Rest: Nahen Ostens und Nordafrikas waren mal Christlich

Seit dem Aufkommen des Islams, befand sich das Christentum in einer ständigen Defensive: Erfolgreiche Schlachten wurden auch schon mal als gemahlte Bilder in Kirchen verewigt. Die Seeschlacht von Lepanto ist so eine. Zahlreiche christliche Nationen taten sich als Heilige Liga zusammen und besiegten gemeinsam die Osmanische Flotte. Eines dieser Bilder von der Seeschlacht ist in der Würzbuger Kirche verewigt. Solche Kirchenbilder scheinen in der heutigen Zeit wohl nicht mehr opportun zu sein und werden kurzerhand – verhüllt.

Verleugnete Geschichte: Die verhüllte Kirchenbilder

>>Domradio<<

„Katholischer Journalist zum Begriff „christliches Abendland“ „Europa soll ein christlicher Kontinent bleiben“ Ist der Begriff vom „christlichen Abendland“ ausgrenzend?“

„Europa soll ein christlicher Kontinent bleiben“

Die Verleugnung der eignen christlichen Geschichte vor Atheisten und Andersgläubige ist also in vollem Gange. Insbesondere bei Atheisten ist vielfach zu beobachten, dass sie endlos viel Zeit damit verbringen: Dem Sinn des Lebens zu suchen. Oder wahlweise, sich Selbst zu finden. Zugleich wird der christliche Glaube konsequent abgelehnt. Am Ende landen diese Menschen bei irgendwelche Umweltvereinen oder anderen seltsamen Gurus. Nicht alle, aber einige Vegetarier oder Veganer beispielsweise betrachten ihre Ernährung als eine Art Ersatzreligion und versuchen sogar ihre Umfeld zu bekehren. Die Liste an merkwürdigen Stilblüten ist beinahe endlos lang.

Innere Leere: Warum Ersatzreligionen so beliebt sind

Diese quasi Ersatzreligionen mögen zwar eine zeitintensive Ablenkung darstellen: Aber die endlos große innere Leere werden sie kaum auffüllen. Innerhalb des Christentums mag es gefühlt zahllose Strömungen geben und – wenn man so möchte – pflegt jeder Prediger: Seine ganz eigene Liturgie. Das allseits verbindende Element, ist der christliche Glaube.

 

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