Kochideen für den Schnellkochtopf

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Ein Schnellkochtopf ist nicht nur praktisch, er spart vor allem auch Zeit. Doch zu schade ist es, wenn dieser eben nur für das fixe Zubereiten von Speisen genutzt wird. Denn der Topf kann noch viel mehr und sollte nicht nur einmal jährlich für den Weihnachtsbraten aus dem Küchenschrank geholt werden.

In diesem Ratgeber wollen wir ein beliebtes Rezept vorstellen, welches sich auf den ersten Blick kompliziert liest, aber doch sehr einfach umzusetzen ist. Zudem wollen wir Tipps geben, wie man wirklich alles aus dem Dampfdruckkocher herausholen kann.

Waschechte Klassiker: One-Pot-Gerichte und Gulasch 

Wer an den Schnellkochtopf denkt, assoziiert diesen automatisch mit einem Küchenhelfer welcher grundsätzlich mit verschlossenem Deckel zum Dampfdruckkochen verwendet wird. Doch das Multitalent kann auch zum Anbraten und Schmoren verwendet werden und bietet alle Schritte die nötig sind, um das klassische Gulasch zuzubereiten.

Gulasch in den unterschiedlichsten Varianten 

Der Gulasch definiert den Standard, wenn es um gut sortierte Rezeptbücher geht. Es muss auch nicht immer Schwein oder Rind sein. Auch Huhn, Pute und vegetarische Alternativen können für einen herzhaften Gulasch im Schnellkochtopf zubereitet werden. Das nachfolgende Rezept kann auch für Curry indischer Art oder Putengeschnetzeltes angewendet werden.

Folgende Zutaten werden für das Rezept benötigt:

1 kg Fleisch (zerschnitten in gleichgroße Stücken)
Alternativ Fleischersatz
4 Zwiebeln (rote Zwiebeln sind feiner, weiße Zwiebeln haben aber mehr Power)
Knoblauch (in fein geschnittenen Stücken)
Etwas hochkonzentriertes Tomatenmark
Etwas Öl zum Anbraten (alternative Fette können ebenfalls verwendet werden)
1 Liter Brühe (Rinderfond ist der am häufigsten genutzte Klassiker)
Jede Menge Gewürze (Hier kann man ruhig etwas kreativ sein)

 

Natürlich kann auch Gemüsebrühe in den Schnellkochtopf wandern. In Bezug auf die Gewürze sollten rustikale Produkte wie Paprika und Thymian nicht fehlen. Aber alles ist und bleibt Geschmackssache. Und auch etwas Rotwein bietet sich an, um den Geschmack abzurunden.

Alles in einem Topf zubereiten 

Wer alle Zutaten beisammen hat, braucht dann nicht mehr viel zu tun, da der Schnellkochtopf den Rest erledigt. Das Fleisch wird zusammen mit den Zwiebeln im Topf (ohne Deckel) angebraten. Natürlich unter der Zugabe von etwas Fett. Ist dies geschehen, kommen das Tomatenmark, sowie die Gewürze dazu, welche dann im Topf verrührt werden. Das Ganze wird mit der Brühe abgelöscht und der Deckel aufgesetzt. Hier empfiehlt es sich, nach Anleitung zu arbeiten. Diese wird vom Topf-Hersteller in der Regel mitgeliefert. Die meisten Töpfe sollten auf Stufe 2 eingestellt werden. Die Garzeit sollte dann überschaubare 20 Minuten betragen. Nach Ablauf der Zeit ist es ratsam, den Topf noch geschlossen zu lassen, damit sich der Druck während der Abkühlphase vollständig abbauen kann.

Das Fine-Tuning nicht vergessen!

Sollte der Geschmack noch nicht zutreffend sein, kann an dieser Stelle nachgewürzt werden. Es bietet sich an, jetzt noch einmal kurz nachköcheln zu lassen. Der Deckel muss dazu nicht mehr auf den Topf gesetzt werden. Bei Bedarf kann auch etwas Saucenbinder hinzugefügt werden. Auf diese Weise wird aus einem Rezept, welches eigentlich mehrere Stunden Kochzeit in Anspruch nimmt, eine leckere und vor allem rustikale „Fast-Food-Variante“.

Den Schnellkochtopf „aufstocken“ 

Wer das Kochen mit dem Express-Topf beherrscht, kann noch viel mehr herausholen. So kann man sich nach ein bisschen Übung auch an das Etagenkochen heranwagen. Dafür benötigt man ein sogenanntes Dreibein, welches auch als Einsatzträger bezeichnet wird und eine Dampfschale.

 

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