3D-Druck: Elektronik direkt auf Haut drucken

Screenshot youtube.com

Die >>Universität von Minnesota<< hat ein Verfahren entwickelt, um Elektronik direkt auf die Haut zu drucken. Das Prozedere basiert auf den 3D-Druck-Verfahren.

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„3D-Drucker verrichten ihre Arbeit üblicherweise in einem Gehäuse, mit einer Glasplatte darunter und einem speziellen Filament als Material. Die Betonung liegt hier auf „üblicherweise“, denn in einer neuen Studie probieren Forscher der Universität Minnesota einen neuen Ansatz. Sie entwickelten einen tragbaren, kostengünstigen 3D-Drucker, der Elektronik direkt auf die Haut drucken kann. Das Gerät soll weniger als 400 Dollar kosten. Das ist ein bahnbrechendes Experiment auf diesem Gebiet und es ist sogar recht erfolgreich. Für die Anwendung werden temporäre Marker auf der Haut platziert, ähnlich wie Begrenzungsmarkierungen. Dann wird die Haut gescannt, sodass das System eine Vorstellung von den Ausmaßen hat. Besonders an der Technologie ist, dass der Drucker auch kleine Bewegungen berücksichtigen und das gedruckte Element mittels Computer Vision darauf anpassen kann. … Eine weitere Besonderheit dieser 3D-Drucktechnik ist die Verwendung einer speziellen Tinte aus Silberflocken, die bei Raumtemperatur aushärten kann und leitfähig ist. Dies unterscheidet sie von anderen 3D-Druckfarben, die bei hohen Temperaturen, um die 100 Grad Celsius, aushärten müssen und die Hand verbrennen würden. Um die Elektronik zu entfernen, kann die Person das aufgedruckte Gerät einfach mit einer Pinzette abziehen oder mit Wasser abwaschen. Die Forscher stellen sich vor, dass ihre Technologie beispielsweise von Soldaten verwendet werden kann, um temporäre Sensoren auf ihren Körper zu drucken, um chemische oder biologische Schadstoffe zu erkennen. Der portable 3D-Drucker kann natürlich auch im medizinischen Bereich eingesetzt werden, um direkt Transplantate auf Hauterkrankungen zu transportieren oder Vitalwerte zu überwachen. Mittlerweile hat man erfolgreich einige Experimente an Mäusen durchgeführt und nun sucht das Forscherteam Investoren, um die Marktfähigkeit des Produkts zu ermitteln. Möglicherweise könnte das Gerät bald vollständig zum Einsatz bereit stehen.“

 

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