Elche in der Lausitz als Dauergäste

Screenshot youtube.com

Elche in der Lausitz? Tatsächlich tauchen immer wieder Einzeltiere oder gar kleine Gruppen von Elchen in Lausitz auf. Häufig sind es Tiere, die auf der Suche nach einen neuen Revier sind und dabei legen sie manchmal beträchtliche Strecken zurück. Die Tiere stammen in der Regel aus den benachbarten Polen oder Tschechien, wo es nach wie vor noch eine stabile Elchpopulationen gibt. Bis ins 18. Jahrhundert waren auch hierzulande Elche heimisch.

>>Freie Presse<<

„Elche, die in der Region gesichtet werden, sind demnach nicht in Sachsen beheimatet. Meist sind es Jungtiere, die ein neues Terrain suchen. Dabei laufen sie hunderte Kilometer. «Es gibt zwei Einwanderungswellen pro Jahr. Eine im Frühjahr und eine im Herbst», erläutert Striese. Von September bis Mitte November könne es also öfter vorkommen, dass Spaziergängern oder Autofahrern in der Lausitz oder dem Erzgebirge ein Elch über den Weg läuft.“

 

>>Focus<<

„Eigentlich kommen die Elche aus Polen oder Tschechien, wo mittlerweile größere Gruppen leben. Die Tendenz ist steigend. Bis zu 30 000 Tiere, schätzt Striese, sind allein in Polen beheimatet.“

 

>>Lausitzer Rundschaus<<

„Der Landesjagdverband hat einen Abschussplan gefordert, weil die Tiere im Gegensatz zum scheuen Rehwild nahende Autos nicht bemerken. Nicht nur schwere Unfälle waren bislang die Folge. Forstleute befürchten auch Schäden an Bäumen und Strauchwerk, da sich Elche von Blättern, Trieben, Rinde, Zweigen und Sträuchern ernähren.“

 

>>n-tv<<

„Wegen des vielen Verkehrs sei Deutschland für die Elche gefährliches Terrain: „Viele werden überfahren“, erklärt Kinser. Das sei ein Grund dafür, dass die Population nicht wachse. Auf der anderen Seite stellen die Elche wegen ihrer Körpermasse eine Gefahr für die Autofahrer dar. „Der Elch hat eine andere Dimension als ein Reh.“

 

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