Projekt Gridcon: Der kabelgebundene-autonome Traktor von John Deer

Screenshot vimeo.com

Das amerikanische Unternehmen >>John Deer<< arbeitet am Projekt >>GridCON<< einen kabelgebundenen-autonomen Traktor. Diese verfügt über keine nennenswerte Batterie, sondern bezieht seine Energie über ein geführtes Stromkabel.

>>JD Gridcon<<

„Das Gesamtziel des Vorhabens „Kabelgeführter mobiler und autonomer Maschinenverband, Entwicklung, Bau und Erprobung – GridCon2″ besteht in der Entwicklung von Konzepten für, der Untersuchung von und der Visualisierung eines Verbands autonomer Landmaschinen, der über ein elektrisches Hochleistungskabel mit lokalen Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien und dem elektrischen Netz zur allgemeinen Versorgung verbunden ist, sowie dem Bau und der Erprobung eines für solche Maschinenverbände zentralen Energieverteilungsfahrzeugs und eines semi-stationären Energieversorgungsmoduls. Schwerpunkte des Vorhabens sind der Bau und die Erprobung des Energieverteilungsfahrzeugs, die elektrische Energieübertragung auf den mobilen Maschinenverband, die energiewirtschaftliche Integration mittels eines semi-stationären (leicht versetzbaren) Energieversorgungsmoduls mit Pufferenergiespeicher, das Energie- und Datenmanagement und die Führung des Kabels.“

 

>>Electrive.net<<

„Im Forschungsprojekt GridCON hat John Deere diese Elektro-Landmaschine, die ohne traditionelles Fahrerhaus auskommt, zusammen mit der dazugehörigen Smart-Grid-Infrastruktur entwickelt. Zum Konsortium gehören auch die B.A.U.M Consult GmbH und die TU Kaiserslautern. Das Besondere: Der Traktor bezieht seine Energie nicht etwa aus einer Batterie an Bord, sondern aus einem Kabel. Die Konzeptionierung der automatisierten Kabelführung war Teil des Projekts. Auf dem Feld wird die Elektro-Landmaschine über diese Leitung mit Gleichstrom im Mittelspannungsbereich (>6000 V DC) versorgt, der auf die 700 V DC des Bordnetzes transformiert wird. “

 

>>Agrarheute.com<<

„Denn eine Kabine und eine Batterie unter der Haube sucht man hier vergeblich. Stattdessen wird der Prototyp über eine Kabelverbindung vom Feldrand aus mit Strom versorgt. Die Kabeltrommel reicht 1 km weite und kann über 300 kW übertragen. Bei Bedarf ist die Kabellänge erweiterbar. Während des Feldeinsatzes wird das Kabel sowohl beim Abwickeln als auch beim Aufwickeln von einem Roboterarm geführt. Eine Steuerung verhindert, dass sich Kabel und Traktor in die Quere kommen. Auf dem Feld folgt der elektrische Traktor vorgeplanten Pfaden. Dabei sind Fahrgeschwindigkeiten bis 20 km/h möglich. Der „Fahrer″ kann den Traktor auch mit einer Fernbedienung, beispielsweise am Vorgewende, steuern. Die Stromversorgung erfolgt mit 2.500 V Wechselstrom. An Bord wird die Energie auf einen 700 V DC-Bus eingespeist und kann sowohl für den Fahrantrieb als auch für den Antrieb von Anbaugeräten genutzt werden. Für dieses „Electric Power Off-Boarding″ stellt der Traktor auch die notwendige kühlende Infrastruktur für elektrische Anbaugeräte zur Verfügung. Der Gesamtwirkungsgrad des Antriebsstrangs liegt bei ca. 85 Prozent.“

 

Werbung

Loading...
Bild: nordvpn.com
Scroll Up Titel Seiteninhalt