Der gedruckte elektronische Schaltkreis

Screenshot electronicspecifier.com

Eine der größten Herausforderungen im Bereich Druckverfahren stellt das reproduzieren von elektrischen Schaltkreisen und Transistoren da. Dem Forschern des AMBER (Advanced Materials and BioEngineering Research) in Zusammenarbeit mit dem Trinity College (Dublin) und der Technischen Universität Delft ist genau dies jetzt gelungen.

>> Elektor MAGAZINE<<

„Forschern von AMBER (Advanced Materials and BioEngineering Research) und dem Trinity College (Dublin) ist es gemeinsam mit der TU Delft gelungen, Transistoren zu drucken, die ausschließlich aus zweidimensionalen Nanomaterialien bestehen. Diese Materialien besitzen vielversprechende Eigenschaften und können vor allem sehr preisgünstig hergestellt werden.“

 

>>ELEKTRONIKPRAXIS<<

„Bei einem herkömmlichen Transistor erfüllt das Silizium zwei Funktionen: Zum einen wirkt es, dotiert mit kleinen Mengen anderer Chemikalien, als Halbleiter, der den Elektronenfluss leitet. Zum anderen dient es, vor allem, wenn es zur Gewinnung von Siliziumdioxid erhitzt wird, als Dielektrikum oder Isolator und kann dazu genutzt werden, Strom zu speichern oder einen Stromfluss zu stoppen. Zur Herstellung eines vollwertigen Transistors sind beide Komponenten nötig.  Das ebenso teure wie aufwendig herzustellende Silizium muss unter extrem hohen Temperaturen verarbeitet werden muss.“

 

>>derStandard.at<<

„Die Entwicklung hat einiges Potenzial. Sie könnte etwa den Weg für smarte Verpackungen oder neue Sicherheitsmerkmale auf Geldscheinen und Ausweisdokumenten ebnen, schreibt Science Daily.  Die Wissenschaftler haben Graphenschichten mit zwei anderen Nanomaterialien – Wolfram-Diselenid und Bornitrid – kombiniert, die als Kanal und Trenner fungieren, um auf diese Weise einen funktionierenden Schaltkreis zu formen. Dabei kam Standard-Drucktechnik zum Einsatz, was eine sehr günstige Massenherstellung in Aussicht stellt.“

Zweifelhaft ist, ob diese Technologie wirklich einem Sicherheitsgewinn darstellt: Denn jedes kostengünstige Verfahren – lässt sich logischerweise auch mit einfachen Mitteln reproduzieren. Aber dennoch bietet das Druckverfahren ein gewaltiges Potential. Ähnlich wie die gegenwärtigen 3D-Drucker entfalten sich die Möglichkeiten zwar langsam, aber dafür mit ungeahnter Beständigkeit und Nachhaltigkeit. Das genaue Potential ist selbst nach all dem vielen Jahren bis zum heutigen Tag unschätzbar geblieben.

 

 

 

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