Stereolithografie: „Dies ist um ein Vielfaches schneller als bei den herkömmlichen 3D-Druckverfahren“

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Ein dreidimensionales Video von einen Projektor in einen Behälter bestehend aus lichtempfindlichem Harz ausgestrahlt, erzeugt ein festes 3D-Objekt. Dieses Verfahren entwickelt von der amerikanischen >>Berkeley Universität<< ist ein vielfaches schneller, als ein konventionelles 3D-Druckverfahren.

>>Golem<<

„Das Verfahren basiert auf der Stereolithographie (SLA). Dabei werden Objekte aus einem flüssigen Kunstharz aufgebaut. Das Harz härtet aus, wenn es Licht mit einer bestimmten Wellenlänge ausgesetzt wird. Es befindet sich in einem zylinderförmigen Behälter, der in Rotation versetzt wird. Als Lichtquelle nutzen die Forscher um Hayden Taylor einen herkömmlichen Beamer. Der projiziert einen Film auf den sich drehenden Zylinder und belichtet so das Druckmaterial. Die Forscher fotografieren zunächst das Objekt, das sie kopieren wollen, von allen Seiten. Anschließend setzen sie diese Bilder zu einem Film zusammen, der dann auf das Harz projiziert wird. … Das Licht härtet das Harz aus flüssigen Polymeren, das mit lichtempfindlichen Molekülen und gelöstem Sauerstoff vermischt ist, aus. Nach dem Druck wird das Objekt aus dem Zylinder genommen, das nicht ausgehärtete Harz wird abgewaschen und kann wieder verwendet werden.“

 

>>3Druck.com<<

„Dies ist um ein Vielfaches schneller als bei den herkömmlichen 3D-Druckverfahren. … Durch die Verwendung eines Projektors anstelle von mehreren Laserstrahlen (die von den Wissenschaftlern für jeden Strahl berücksichtigt und angepasst werden mussten) zeigten die Forscher, dass sie 1.440 verschiedene Projektionen (vier Strahlen pro Grad im 3D-Raum) in das Harz einstrahlen können, wenn es rotiert. Dies macht den Prozess leichter kontrollierbar als andere laserbasierte volumetrische Verfahren, so die Forscher, und ermöglicht eine viel breitere geometrische Flexibilität, beispielsweise das Erstellen von Kurven und glatten Oberflächen.“