Waffenverbotszonen: Wie wehrlose Opfer zur leichten Beute werden

Screenshot csmonitor.com

Ziel ist es, die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger weiter zu erhöhen. … Vor dem Betreten der Waffenverbotsgebiete sowie innerhalb der Gebiete weisen die oben abgebildeten Schilder auf das Waffenverbot hin. Außerdem informiert das Schild im unteren Bereich über die im Waffenverbotsgebiet oder in Teilen davon stattfindende Videoüberwachung.“ So die amtlichen Erklärungen zu den Waffenverbotsgebiete oder wahlweise Waffenverbotszonen. Jedoch in Wirklichkeit dürften diese Zonen eher den Tätern dienen: Denn alle Opfer sind wehrlos.

>>Bild<<

„Im Kampf gegen Rockerkriege fordert das Landeskriminalamt (LKA) jetzt: Waffenverbot in Stuttgart!“

Sogenannte „Waffenverbotszonen“ sind andernorts bereits Realität.

>>Tag 24<<

„Niemand muss auf Leipzigs Straßen eine Waffe tragen. Das Gewaltmonopol liegt einzig und allein in den Händen des Staates“, sagte Wöller, begleitet vom Protest linker Gruppen am Rande. Merbitz kündigte eine höhere Kontrolldichte an.“

Mit einer ziemlich welt- und realitätsfernen Ansicht wird hier argumentiert. Zahlreiche Morde und Vergewaltigungen belegen vielmehr das genaue Gegenteil: Das Gewaltmonopol liegt keinesfalls bei irgendwelchen staatlichen Behörden, sondern bei denjenigen: Die es eben ausüben. Alleine der Mord in Freiburg belegt: Die körperliche Überlegenheit des Täters ist völlig ausreichend. Irgendwelche Waffen sind keineswegs erforderlich. Wie weit weg Amtsträger bereits von der Wirklichkeit entrückt sind, zeigt ein anderer Vorfall.

>>Staatsfunk „Rundfunk Berlin-Brandenburg“ <<

„Die Schüsse seien am Dienstagabend aus einem fahrenden Auto von einer Schrotflinte abgefeuert worden, berichteten die „BZ“, die „Märkische Allgemeine“ und die „Bild“ übereinstimmend. Dabei habe der Täter gezielt in eine Menschengruppe vor dem Imbiss im Gemeindeteil Glasow geschossen und sei dann geflohen.“

Mittlerweile kann selbst der Staatsfunk diese Ereignisse nicht mehr kaschieren. Aus einen PKW heraus, wurde mit einer Schrottflinte wahllos auf Passanten geschossen. Selbst im fiktiven „Wilden Westen“ ging es zuweilen zivilisierter zu. Angesichts dessen, erscheint die Aussage: „Das Gewaltmonopol liegt einzig und allein in den Händen des Staates“ – wie die aktive Weigerung, sich mit der Realität auseinander zu setzen. Der Fokus bei all diesen Handlungen ist darauf ausgerichtet: Die Sicht der Amtsträger auf die Täter. Nur, was ist  – sofern diese überhaupt überleben – mit dem Opfern?

>>Berliner Zeitung<<

„Andreas Schwartz hat es nun schriftlich. 141 Euro zahlt der deutsche Staat ihm jeden Monat. So lange, wie seine gesundheitliche Einschränkung besteht. Andreas Schwartz war am 19. Dezember 2016 auf dem Breitscheidplatz. Er ist ein Opfer des Terroranschlags auf diesem Platz in der Mitte Berlins. Schwartz geriet unter den Lastwagen und verletzte sich schwer. Dass er zu Schaden kam, hat der deutsche Staat anerkannt und trotzdem: „Ich fühle mich verschaukelt. Dieser Betrag ist zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel“, sagt Andreas Schwartz.“

Die gezahlten staatlichen Leistungen, sind völlig weltfremde Beträge. Trotzdem werden diese Minibeträge, teilweise noch mit der Sozialhilfe verrechnet. Die Opfer sind faktisch auf sich selbst gestellt. Die abstrakte Theorie hinter den sogenannten „Waffenverbotszonen“ ist: Die Täter zu entwaffnen. Allerdings in der praktischen Realität, kümmern sich die die Täter kaum um derartige Verbote. Jedoch die Opfer werden auf diese Weise wehrlos gemacht. In einer Waffenverbotszone können sich die Täter sicher sein: Von den potentiellen Opfern, ist keine Gegenwehr zu erwarten. Vergleichbar: Wie mit einer Schrottflinte aus einen Auto zu schießen. Der Täter kann sicher sein, das niemand zurückschießt, weil das Führen von Waffen in der Öffentlichkeit verboten ist. Ungeachtet dessen, sorgen sogenannten „Waffenverbotszonen“ für einen bürokratischen Alptraum bei der Bevölkerung. Denn Verboten ist alles mögliche: Ist die Nagelschere schon eine Waffe? Kann das Parfüm als Reizgas eingesetzt werden? Der bürokratischen Willkür sind da Tür und Tor geöffnet und bei Zuwiderhandlungen drohen empfindliche Geldbußen.

>>Tag 24<<

„Auch in den Straßenbahnen, die den Kiez durchqueren, soll fortan nach Schuss, Hieb- und Stichwaffen kontrolliert werden. Entsprechende Ansagen sollen die Fahrgäste zuvor auf das Einfahren in die Waffenverbotszone hinweisen. Zu den verbotene Gegenständen gehören auch Abwehrsprays, Quarzhandschuhe, scharfkantige Werkzeuge wie Schraubenzieher, große Glas- oder Spiegelscherben, Baseballschläger und jedwede Haushaltsmesser (TAG24 berichtete).“

 

>>Radio Leipzig<<

Außerdem benötigen viele Händler in der Eisenbahnstraße Ausnahmegenehmigungen, wie zum Beispiel Teppichhändler oder Gastronome.

Zahlreiche Innenstädte neigen schon heute dazu – besonders wenn es dunkel wird – zu veröden. Die Sicherheit der Gäste kann nicht gewährleistet werden und an jeder Ecke wartet ein Ordnungshüter, um mit jeden „Regelverstoß“ die Amtskasse zu füllen. Eine regelrecht groteske Situation, aber in dieses Bild fügen sich die sogenannte „Waffenverbotszonen“ wunderbar ein.

 

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