„Restriktives Waffengesetz nicht den Täter entwaffnet sondern die potentiellen Opfer wehrlos macht“

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Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“ Die Aussage von Benjamin Franklin aus den 18. Jahrhundert: Die ist aktueller denn je. Nach den Ende des Dritten Reiches wurden die Waffengesetze erstmal gelockert. Für Holocaust und Weltkrieg trugen ja schlechthin: Die privaten Schuußwaffenbesitzer die Verantwortung. Eher im Gegenteil: Um die Leute in Vernichtungslager und Kriege zu pressen, mussten erstmal ihre privaten Waffen eingesammelt werden. Am Ende waren nicht nur Freiheit und Sicherheit verloren: Sondern noch viel mehr. Israel pflegt – Aufgrund seiner Geschichte und geografischen Lage – schon seit jeher: Einen ganz anderen Umgang, zu dem Thema – Schusswaffen.

„Israelische Sicherheitsminister“ – „Waffengesetz gelockert“

>>Israelnetz<<

„Der israelische Sicherheitsminister Gilad Erdan hat am Montag das Waffengesetz gelockert. Die Neuerung erleichtert laut der Tageszeitung „Yediot Aharonot“ Hunderttausenden von Militärveteranen den Zugang zu Schusswaffen. Mehr als 600.000 Israelis betrifft die Gesetzesänderung. Die Veteranen müssen für einen Waffenschein nur noch einen zufriedenstellenden Gesundheitszustand und eine polizeiliche Berechtigung vorweisen können. Bislang durften selbst Soldaten mit Kampferfahrung einen Waffenschein nur dann haben, wenn sie im Westjordanland lebten oder einer sicherheitsbezogenen Arbeit nachgingen. Erdan erlaubt allen Offizieren ab dem Rang eines Leutnants und Unteroffizieren mit dem Rang eines Stabsfeldwebels das Tragen einer Waffen, auch nachdem sie ihren Reservedienst abgeschlossen haben. „Viele Zivilisten haben während eines Terroranschlags Leben gerettet. In einer Zeit von einsamen Wölfen ist die Unterbindung einer solchen Attacke umso wahrscheinlicher, je mehr bewaffnete und trainierte Bürger vor Ort sind“, sagte der Likud-Politiker.“

„Zur Terrorismusbekämpfung“ – „Zahl der Schusswaffen in der Bevölkerung zu erhöhen“

>>Liberales Waffenrecht<<

„Nach Aussage von Boaz Ganor, Direktor des Internationalen Instituts zur Terrorismusbekämpfung in Herzliya, sei das Ziel dieser Lockerung, die Zahl der Schusswaffen in der Bevölkerung zu erhöhen, damit in Zukunft im Fall eines Angriffes diese sich besser gegen Angreifer verteidigen können, wenn die Polizei gerade nicht präsent ist. … Lange waren Politiker in Israel der Meinung, man könne die Zahl der Gewalttaten gering halten, wenn man die Zahl der verfügbaren Schusswaffen in der Bevölkerung gering hält. Es mutet seltsam an, das israelische Politiker aus der schmerzhaften Lektion des Holocaust im 3. Reich, durch eine gesetzlich entwaffnete Bevölkerung begünstigt, keine entsprechenden Lehren gezogen haben und stattdessen selbst ein restriktives Waffenrecht erarbeiteten. … Das aktuelle Attentat in Israel hat den Politikern wahrscheinlich endgültig und schmerzhaft vor Augen geführt, dass sich Täter nicht an israelische Gebote und Gesetze halten, sondern ihre eigenen Gesetze, Regeln und Gebote befolgen. In dem aktuellen, offensichtlich religiös motivierten Fall war die mitgeführte Schusswaffe nur eines der Tatmittel, aber nicht das Ausschlaggebende. Hier waren Äxte und Messer die bevorzugten Tatwerkzeuge. Einer der Täter verwendete sogar ein normales Küchenmesser. Hier zeigen sich die Grenzen, die ein Waffengesetz hat. Vor allem zeigte sich, dass ein restriktives Waffengesetz nicht den Täter entwaffnet, sondern die potentiellen Opfer wehrlos macht.“

„Äxte und Messer die bevorzugten Tatwerkzeuge“

>>Outfox World<<

„Der sozialdemokratische Innenminister Milan Chovanec bezeichnete die geplante Lockerung des Waffengesetzes laut dem Bericht als ein Signal an Brüssel. „Wir wollen unsere eigenen Leute nicht in einer Zeit entwaffnen, in der sich die Sicherheitslage ständig verschlechtert“, sagte der Minister.“

„Wir wollen unsere eigenen Leute nicht in einer Zeit entwaffnen – in der sich die Sicherheitslage ständig verschlechtert“

>>Welt<<

„Nicht nur Deutschland sorgt sich um tödliche Messerangriffe. Sowohl im Februar als auch im März verzeichneten Polizeistatistiken der britischen Hauptstadt mehr Morde als in New York. Die Stadt an der Themse ist hilflos.“

„Britischen Hauptstadt mehr Morde als in New York“

England hat eines der restriktivsten Waffengesetze: Die überhaupt denkbar sind. Mit fragwürdigen Erfolg: London trägt den Titel einer der gefährlichsten Städte der Welt zu sein. Der Unterschied zu Israel und Tschechien besteht darin: Die Briten haben nicht die richtigen Schlüsse aus verschiedenen Attacken und Anschläge gezogen. Der Ansatz „Kriminelle“ zu entwaffnen ist hierbei völlig absurd: Selbst Küchenmesser – oder jeder andere spitze Gegenstand – kann als Waffen fungieren.

 

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