Straßenreparatur: Der Asphalt aus den 3D-Drucker

Screenshot youtube.com

Asphalt ist das gebräuchlichste Material, mit diesen Straßen normalerweise beschichtet werden. Durch seine Eigenschaften kann es schnell und ohne komplizierte Maschinen gebaut und leicht repariert werden. Verschiedene Forschungseinrichtungen gehen der Frage nach: Ob ein Roboter oder 3D-Drucker ebenfalls Straßenreparaturen durchführen kann.

>>Golem.de<<

„Die Forscher des Georgia Tech Research Institute (GTRI) haben ein automatisiertes System zur Straßenreparatur gebaut, mit dem Asphaltschäden erkannt und auch gleich gekittet werden. Dazu tastet eine stereoskopische Kamera, die in einem Anhänger befestigt ist, die mit verschiedenfarbigen LEDs aus zwei Richtungen beleuchtete Straßenoberfläche kontinuierlich ab. Das Gerät kann rund 83 Prozent aller Straßenschäden erkennen und findet Risse ab drei Millimetern Durchmesser. Innerhalb von 100 Millisekunden nach der Aufnahme wird eine Art Landkarte der Straße erzeugt, die die Risse aufzeigt. Nach Angaben des GTRI-Forschungsmitarbeiters Jonathan Holmes wird dann versucht, den Schaden zu beheben. Das dafür integrierte System arbeitet wie ein grobschlächtiger Tintenstrahldrucker, der an den beschädigten Stellen eine Dichtmasse tropfenweise auf die Straße aufbringt. Risse in Längsrichtung werden von einer einzelnen Düse bearbeitet, die mit einem Servomotor nach links und rechts bewegt werden kann. Beschädigungen in Querrichtung werden mit zwölf Düsen bekämpft, die auf 30 cm Breite gleichmäßig positioniert sind. Das System kann nach Angaben der Forscher vergrößert werden, so dass die gesamte Fahrbahnbreite erfasst wird.“

 

>>3Druck.com<<

„Die Forscher konstruierten den 3D-Drucker mit einem Rahmen- und Kontrollsystem von einem RepRap Mendel 90 3D-Drucker. Sie druckten die Extrusionsdüsenanordnung unter Verwendung eines Form 2 3D-Druckers. Das Schrittmotorgehäuse, der PCB und der serielle Anschlussclip wurden ebenfalls 3D gedruckt, wobei ein anderer, nicht modifizierter Mendel 90 verwendet wurde. Asphaltpellets wurden unter Verwendung eines harten Bitumens hergestellt, das in einer bearbeiteten Form bei niedriger Temperatur gegossen wurde. Mehrere Testobjekte wurden in einem Temperaturbereich von 100 °C bis 140 °C 3D gedruckt. Die Forscher druckten mehrere verschiedene Formen, darunter Standard-Teststäbe, die Tests unterzogen wurden, die ihre Festigkeit mit Gussasphaltproben verglichen. … Die Verwendung autonomer Maschinen könnte es ermöglichen, kleinere Schäden zu beheben, bevor sie zu größeren Schäden werden, wodurch Gemeinden Zeit und Geld sparen und Schäden an Fahrzeugen vermieden werden.“

 

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