Schlüssel der Zukunft: Kryptowährungen als innovative Kraft

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Auf internationaler Ebene findet ein schleichender Umbau hinzu Kryptowährungen statt. Viele kleine Unternehmen sorgen für Innovation und siedeln sich dort an, wo die besten Bedingungen herrschen. Auf diese Weise wird ein Prozess angeschoben, der mittelfristig viele Bereiche der Wirtschaft und des Geldwesens erfassen.

>>Frankfurter Allgemeine Zeitung<<

Zug ist eine Stadt im gleichnamigen Schweizer Kanton. Sie liegt eine halbe Stunde entfernt von Zürich. Der Kanton hat bisher vor allem durch seine niedrigen Steuersätze von sich reden gemacht. Diese wirken wie ein Magnet: 30.000 Firmen haben dort ihren Sitz. … Zug hat sich auch als Zentrum für Kryptowährungen einen Namen gemacht – und dies mit einer ungewöhnlichen Entscheidung unterfüttert: Als erste öffentliche Behörde überhaupt akzeptiert die Stadtverwaltung Bitcoin als Zahlungsmittel für Gebühren des Einwohnermeldeamts. … Bussmann berät Blockchain-Unternehmer und führt die „Crypto Valley Association“. Dieser Interessenverband hat inzwischen 600 Mitglieder. „Allein in den vergangenen drei Wochen kamen 200 Mitglieder neu hinzu“, erzählt Bussmann, der täglich drei bis fünf Anfragen von Blockchain-Tüftlern aus der ganzen Welt bekommt, die erwägen, sich in Zug anzusiedeln. Jüngst kam eine ganze Delegation chinesischer Interessenten vorbei, die zuvor das Weltwirtschaftsforum in Davos besucht hatten. Bis heute hätten sich mehr als 50 Start-ups aus der Krypto- und Blockchain-Welt im Kanton niedergelassen, sagt Bussmann. Was zieht die Mathe-Nerds und Technik-Freaks, die oft hinter der komplizierten und aus ihrer Sicht garantiert disruptiven neuen Blockanordnung stecken, an diesen Ort? Sind es vor allem die niedrigen Unternehmenssteuern von 14,6 Prozent? „Nein“, sagt Bernhard Neidhart, Leiter des Amts für Wirtschaft und Arbeit in Zug, „die Steuern sind nur der Türöffner. Um im Standortwettbewerb zu gewinnen, braucht es viel mehr: hochqualifizierte Arbeitskräfte, internationale Schulen und eine lösungsorientierte Verwaltung.“ Tatsächlich loben die Unternehmer die lokalen Behörden über den grünen Klee. Bei Fragen und Problemen werde unbürokratisch und schnell geholfen, heißt es allenthalben. Selbst für die schwierige steuerliche Behandlung der Krypto-Vermögen gebe es eine Lösung. Aber der wohl größte Vorteil ist der liberale Regulierungsansatz. Während ICOs in anderen Ländern schon verboten oder erheblich eingeschränkt sind, ist diese Art der Geldbeschaffung in der Schweiz „grundsätzlich aufsichtsrechtlich unreguliert“, teilt die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) mit. Selbst ein Bitcoin-Start-up wie Xapo, das seinen Sitz vom Silicon Valley nach Zug verlegt hatte, musste die zunächst von der Finma geforderte Banklizenz letztlich nicht vorlegen. Nach eingehender Prüfung warnten die Aufseher lediglich, dass sie Xapo weiter beobachten wollten und dass die Geldwäschereibestimmungen eingehalten werden müssten. „Dieser pragmatische Ansatz war befeuernd für die gesamte Blockchain-Szene hier, auch für die Anwendung außerhalb der Kryptowährungen“, sagt der Behördenleiter Neidhart. … „Die Schweiz steht im Epizentrum einer kleinen Revolution im Finanzsystem“, sagt Richard Ettl, Chef der Smart Containers Group in Zug, die seit kurzem Kryptowährungen als Bezahlung für ihre Logistikdienste akzeptiert und ebenfalls ein ICO plant. Mit dem Erlös daraus und auf Basis einer selbst gebauten Blockchain, mit deren Hilfe Container autonom verwaltet werden können, glaubt Ettl das Geschäftsvolumen vervielfachen zu können. Eine neue Technologie soll also als Turboantrieb für traditionelle Industrien wirken? Dieser Gedanke dürfte mitgeschwungen haben, als der Schweizer Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann (FDP) sagte, er hoffe, „dass in fünf oder zehn Jahren niemand mehr vom Crypto Valley Zug sprechen wird, sondern von der Crypto Nation Switzerland“.

 

>>Crypto-Magazin.com<<

„Die Einführung des Petro (eine Kryptowährung, die sich auf dem Markt bereits sehr schnell gut etabliert hat) in Venezuela war ein großer Erfolg, mit dem wohl keiner so recht gerechnet haben soll. Nun haben auch die Türkei und der Iran Interesse daran haben eine landeseigene Kryptowährung einzuführen. In diesem Zusammenhang setzt sich der Vorsitzende der Schweizer Börse immer mehr dafür ein auch in der Schweiz eine landeseigene Kryptowährung zu etablieren. Scheint das die Zukunft zu sein? Dass jedes Land seine eigene Kryptowährung besitzt? Der Vorsitzende der Schweizer Börse, Romeo Lacher, wirbt immer häufiger für eine Entwicklung einer nationalen Kryptowährung. Die Währung, die ihm dabei vorschwebt soll „e-france“ heißen. Die Digitalwährung soll durch die Schweizer Zentralbank gestützt werden. Auch eine Kontrolle durch die Zentralbank ist vorgesehen. Bei der Einführung einer nationalen Währung sieht Lacher viele Vorteile, die Anlehnung ist dabei bewusst an den Franken gewählt. „Der e-franc unter der Kontrolle der Zentralbank würde die Synergien vieler Bereiche der Wirtschaft bündeln und verstärken.“ Herr Lacher sieht vor allem eine gewaltige Chance die Vorreiterrolle des Landes auch im Bereich der Kryptowährung weiter auszubauen. In manchen Teilen der Schweiz ist es bereits möglich Steuern durch Bitcoin oder Ethereum zu entrichten. Auch für die Ausrichtung von ICOs habe die Schweiz mittlerweile klare Richtlinien was die Kontrolle und die Nutzung der Digitalwährung angeht.“

 

>>Kryptowaehrunginfo.com<<

„Mehrere Staaten in den USA haben Gesetze über Kryptowährungen und Blockchain in Betracht gezogen und verabschiedet. Wyoming hat eine Gruppe von Gesetzentwürfen verabschiedet, die unter anderem eine neue Anlage-Klasse für Krypto im Staat geschaffen haben Georgia und Illinois erwägen auch eine Gesetzgebung, die Kryptowährungen für Steuern und Lizenzgebühren akzeptieren würde.“

 

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